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Von Rotznasen und Ringelnattern!

Gestern, am Vatertag, also ich meine, der Tag, an dem der Sohn wieder zu seinem Vater zurück in den Himmel fuhr, dachte ich mir, da wird noch mehr los sein, als dieser gesetzeswidrige Luftverkehr. Am Fischweiher hielt dann auch tatsächlich ein Pkw mit Osnabrücker Kennzeichen. Eine Familie stieg aus und sogleich wurde die Angel in den Weiher geworfen...???

Am Ufer des Teiches, zur Straße hin, liegen ein paar große Granit Quader. Auf einem dieser Steine fand ich ein DIN A 4 Blatt in einer Klarsichthülle steckend, auf dem das "Steine-Ditschen" erklärt wurde. Seltsam! Ich legte mein Bambusrohr daneben, ebenso meine Sprühflasche und wollte erst einmal zum Bach hinunter steigen, um die "Meisenfütterung" zu beobachten.

Schon kam eine Gruppe Spaziergänger angelaufen, Mutter, Vater, Kind, die sogleich das Blatt Papier entdeckte. Die Mutter las laut vor, ohne großartig ins Stocken zu geraten, während sich der etwa 12jährige Sohn mit meinen daneben liegenden "Fotografen-Utensilien" beschäftigte. Er überlegte offensichtlich, was beides miteinander zu tun haben könnte. Das gönnte ich der "Rotznase", daß sie nicht herausfand, wie sich die Dinge verhielten. ;-)

Ich sage "Rotznase", weil sich erst kurz darauf der Vater zu einem "Hallo" durchrang, obwohl ich die Drei ganz ungeniert "musterte", während diese wiederum beflissentlich wegsahen. Ich weiß, da ich selbst einer bin, für einen fränkischen Provinzler ist ein Fotograf noch immer ein fragwürdiges Subjekt, mit dem man lieber kein Gespräch beginnt. ;-)

Nun war also ich mit dem Reden an der Reihe und so wies ich darauf hin, nur so zur Information, daß diese Dinge - dabei deutete ich mit der Hand Richtung Sohn - mir gehören. Jetzt legte die "Rotznase" sofort meinen Bambusstab - den er kurz zuvor noch in die Öffnung meiner Sprühflasche stecken wollte (???) - nebst Wasserspender auf den Stein zurück und mußte sich von seiner Mutter belehren lassen, daß sie doch gleich gesagt hätte, das gehöre nicht dazu.

Nur kurz stellte ich mir vor, wie sich "die Drei" beim "Steine-Ditschen" anstellen würden. Dann entschloß ich mich, nach dem Baggersee am Waldesrand zu sehen. Dieser war fast ausgetrocknet und zeigte sich nur noch als größere Pfütze. So konnte ich sie sehen...

...die kleinen "Ringelnattern".



Auch für die Wasserfrösche war es schwer, sich zu verstecken.



Das "Tierreich" kann ich mit diesen Fotos abschließen. Großlibellen - Fehlanzeige. So "wanderte" ich vor der Haustüre - also der "Schafschwemme" - entlang, auf der Suche nach den kleinen Schätzen im Alltäglichen. Auffallend ist zur Zeit die "Akelei". Sie läßt zwar oft den Kopf hängen, aber dann muß ich eben in die Knie gehen. ;-)



Meist zeigt sie sich einfarbig, noch schöner ist sie allerdings mehrfarbig.





Es ist kein Löwenzahn, es ist ein verwelkter "Wiesen-Bocksbart".



Eigentlich könnte ich jetzt Schluß machen. Da ich vor zwei Tagen aber etwa 1000 mal die violette Schwertlilie fotografierte, darf sie auch heute noch einmal dabei sein - in einer leicht veränderten Position. ;-)



22.5.20 10:50
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (22.5.20 13:51)
Nun verstehe ich endlich, warum meine Mutter sich so ungern fotografieren ließ. Es war Misstrauen - sie stammte nämlich auch aus Franken. ;-))

Nettes Erlebnis und wieder mal phantastische Bilder!

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