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Der Polizei-Staat - was tun?

Was nützt es mir, alles über das "Corona-Virus" zu wissen? Macht es Sinn, die entsprechenden Internet-Seiten von Regierung und Wissenschaft gründlich zu studieren? Wer es einmal versucht hat, kommt vielleicht - ebenso wie ich - zu dem Ergebnis, daß er nicht schlauer geworden ist. Ich meine, schlauer im Bezug auf das, was er selbst innerhalb der "Gemeinschaft" zu tun gedenkt, und - für das persönliche Wohl wichtiger - welche Konsequenzen er für sich selbst zu ziehen hat.

Es gibt Menschen, die möchten diese "Covid-19-Krankheit" unbedingt "durchmachen", um danach immun zu sein. Mit dieser Überzeugung sollte man - logischer Weise - keinerlei Empfehlungen von Fachleuten nachkommen. Solche Leute sind allerdings "Egoisten", wobei das "An-Sich-Selbst-Denken" für mich nichts Verwerfliches hat. ;-)

Viele Menschen tun das, was ihnen gesagt wird und vertrauen darauf, daß sich "fähige" Menschen um ihr persönliches Schicksal kümmern. Sie leben im besten Fall locker und leicht vor sich hin und denken so wenig wie möglich an die Pandemie.

Natürlich, die allermeisten Menschen tun, oder müssen das tun, was ihnen gesagt wird. Schließlich flattert auf "Fehl-Verhalten" auch ein "Straf-Befehl" ins Haus. Ich will das mal sehr deutlich machen: Es kommt nicht darauf an, welche Meinung "ich" zu dem ganzen "Corona-Komplex" habe. Es geht mir um die Tatsache, daß wir augenblicklich in einem Land leben, in der die Polizei mein Verhalten kontrolliert - und möglicher Weise sanktioniert.

Mir ist es tatsächlich schon passiert, daß ich - alleine im Auto sitzend - vom Naturschutzgebiet kommend nach Hause fuhr, von einem "Streifenwagen" innerhalb eines Dorfes überholt und zum Anhalten aufgefordert wurde. Der junge Polizist wollte nicht so recht herausrücken, mit einer ehrlichen Antwort, als ich ihn fragte, warum er mich "kontrolliere".

Das ist, meine ich, ein wichtiger Punkt, unabhängig davon, wie wir über das "Corona-Virus" denken. Die Bevölkerung muß über das, was geschieht, was angeordnet wird, informiert werden. Wenn mich eine Polizeistreife ohne ersichtlichen Grund anhält, sich hinter einer "allgemeinen Verkehrskontrolle" versteckt wenn ich frage, ob das Ganze mit dem "Corona-Virus" zu tun habe, dann gefällt mir das nicht.

Wir müssen jetzt nur einen kleinen Schritt weiter denken. Die sogenannten "Lockerungen" im Umgang der Menschen miteinander - will man deren Einhaltung streng kontrollieren? Will man einen riesigen Polizei-Aufwand betreiben, um den Überblick zu bewahren, ob alles den Regeln entspricht, die in den Bundesländern unterschiedlich angeordnet sind?

Wer einen Autofahrer kontrolliert, der alleine in seinem Pkw sitzt, welcher nicht danach aussieht, den nächsten TÜV noch überstehen zu können, der muß auch an vielen anderen Stellen ein wachsames Auge haben. Dann geht es nicht, daß bei einem "Geisterspiel" in der Fußball-Bundesliga darüber hinweggesehen wird, daß sich die Spieler beim Torjubel umarmen.

Ich will keineswegs "Schwarzmalen". Tatsache ist, einige Menschen protestieren gegen die Einschränkungen der persönlichen Freiheit. Das ist ein "buntes Völkchen" und wir müssen nicht alle Ernst nehmen, sollten aber auch nicht die "Besserwisser" spielen. Viele Menschen "drängen" auch zurück an ihren Arbeitsplatz, wollen raus von Zuhause. Wenn diesem "Druck" nachgegeben, wenn immer weiter "gelockert" wird, dann verschärft sich das Problem der Kontrolle zusehends.

Manche hoffnungsvoll geöffneten Restaurants schlossen wieder, weil die Betreiber feststellten, unter den gegebenen Regelungen ist "kein Geschäft zu machen". Wir stellen uns vor, einige Gäste sitzen weit auseinander an wenigen Tischen und dann kommt die Polizei ins Lokal, überprüft die Einhaltung aller Vorschriften und nimmt evtl. noch die Personalien auf, weil ein Verdacht auf Nichteinhaltung des Mindestabstands besteht. Abschließend wird noch gefragt, ob das Kind vielleicht doch den gleichen Salzstreuer wie der Vater benutzte!?

Ein "Spiel zu spielen" macht nur dann Sinn, wenn von allen Mitspielern die Regeln eingehalten werden. Beim Puzzlen kann ich immer nur das "richtige" Teil an eine betreffende Stelle anlegen. Was also wollen/sollen wir tun? Wollen wir uns gegenseitig auf die Finger schauen, ob da vielleicht einer mogelt, einen Vorteil für sich herausschlagen will, damit der "Ehrliche" nicht am Ende der Dumme ist? Wollen wir notgedrungen wieder ein "Amt für Staatssicherheit" aufbauen?

23.5.20 09:40
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (23.5.20 18:43)
Natürlich, jeder misstraut nun jedem, weil wir ja alle blitzschnell dazu umerzogen wurden, in anderen Menschen potenzielle Todbringer zu sehen.

Bis zur Unkenntlichkeit vermummt gehen wir uns ängstlich aus dem Weg, ganz schlechte Voraussetzungen für eventuellen gemeinsamen Protest, dafür wurden Denunziantentum Tür und Tor geöffnet ...

"Brave new World" ;-)

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