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Wie kannst Du nur?

Also wirklich - wie kannst Du nur glauben, was die Politiker sagen? Die lügen doch, wenn sie den Mund aufmachen und am unverschämtesten dann, wenn ihre Wiederwahl ansteht, wenn es um ihren Job geht.

Das stimmt, wenn wir uns einmal den Präsidenten Trump ansehen. Während "im Hintergrund" erschreckende Zahlen für helle Aufregung sorgen, stellt sich Mr. Trump vor das Mikrofon und behauptet, "er" hätte alles im Griff, weil "er" sich mit dem Virus auskennt wie kein Zweiter.

So offensichtlich ist es - leider - nicht immer. Als in der Wirtschaftskrise vor über 10 Jahren Frau Merkel und Herr Steinbrück sich ebenfalls vor die Mikrofone stellten und verkündeten, unsere Spareinlagen seien sicher, war das vielleicht auch gelogen, doch gerade durch diese Lüge hat sich dann "die Realität entschlossen", die Lüge zur Wahrheit zu machen. ;-)

Ihr seht, es ist kompliziert und wenn ich jetzt noch Einen draufsetzen würde, dann wüßtet ihr gar nicht mehr zu unterscheiden, wer jetzt lügt, wann er lügt, warum er lügt. Mit besagtem Mr. Trump begannen wir, "Fakten" und "Fake-News" zu unterscheiden. Bei der Talk-Runde im Fernsehen, "Hart aber fair", wurde ein "Fakten-Check" installiert, damit die Zuseher hinterher nachsehen konnten, wer während der Sendung die Wahrheit sagte.

Aber wie geht das, "Fakten schaffen"? Was ist in der heutigen Zeit "sicheres Wissen"? Ich meine, der Mond hat eine helle und eine dunkle Seite. Also "Fakt" können unterschiedliche Feststellungen über das gleiche "Ding" sein. Etwas spektakulärer ist die Beschreibung des Menschen hinsichtlich seiner Bestandteile. Es ist eine Tatsache, setzt man den sogenannten "Urknall" voraus, daß es einmal nur umherfliegende Atome gab, die sich dann irgendwie miteinander verbanden. Dieser Logik folgend bestehen wir Menschen, und auch alles andere, aus dem sogenannten "Sternenstaub".

Ein Biologe sagt uns aber, der Mensch besteht aus Wasser, Blut usw. Das ist etwas Anderes, aber im Grunde kein Widerspruch zur "Sternenstaub-Theorie", weil ja jedes "Ding" aus "Atomen" besteht. Nur diese "Atome" sieht keiner. Erst wenn sie sich zu einem "Stein" formiert haben, oder zu einem "Augapfel", oder zu meiner Großmutter, dann bekommen sie "Bedeutung" für uns.

Jetzt haben wir etwas Neues gelernt. "Fakten" werden erst interessant, wenn sie irgendeine Bedeutung für uns erlangen. So ist die Tatsache, daß die Erde mit atemberaubenden Tempo um die Sonne fliegt, ein "Fakt", doch wir erleben diese Tatsache als kürzere und längere Tage, als Jahreszeiten, jedenfalls nicht als "Geschwindigkeit".

Wir gehen noch einen Schritt weiter... ;-) Als Menschen leben wir in Gemeinschaften. Wir bilden eine Familie, eine Sippe, ein Volk. Für unser Denken, oder anders gesagt, um miteinander klar zu kommen, ist es wichtig, daß wir nicht immer wieder alles und jedes in Frage stellen. Wir brauchen feste Regeln, wir brauchen ein "Verhaltensmuster", weil wir nicht jeden Tag in Zweifel geraten wollen, ob unser Vater tatsächlich unser Vater ist, ob unser Arbeitsvertrag auch morgen noch gilt, ob wir uns nicht doch lieber von Baumrinde ernähren.

Je mehr Dinge wir haben, die für uns persönlich "Fakt" sind, desto einfacher finden wir uns in der Welt zurecht. Wer eine Urlaubsreise nach Österreich plant, der muß sich keine Gedanken machen. Dort wird er mit Sicherheit halbwegs freundlich empfangen, dort wird so gesprochen wie hier bei uns, und wenn er in einem Lokal sitzend die Hand hebt, dann weiß der Wirt, daß er etwas bestellen möchte.

Falls ich jedoch ins Amazonasgebiet nach Brasilien reisen will, dann muß ich vorher eine To-Do-Liste "abarbeiten", damit ich keine bösen Überraschungen erlebe. Wiegesagt, für eine gleichbleibende "Lebensfreude" ist es vorteilhaft, möglichst viele, brauchbare "Fakten" zu kennen. Und darum geht es doch. Wir wollen uns ein schönes Leben machen, aber schön ist und bleibt unser Leben nur dann, wenn wir wissen, wie wir mit dem, was uns "betrifft", bestmöglich umgehen.

Für dieses persönliche "Umgehen" mit den Gegebenheiten, für das Kultivieren der eigenen Lebensfreude, brauchen wir ein gewisses "Geschick", da uns ja die verbesserungswürdigen Zustände auf unserer Erde im Wege stehen. Sich die "Erde" als einen idealen Lebensraum vorzustellen, hilft uns nicht weiter. Was uns helfen kann, ist die Tatsache, das Leben auf dieser Erde war noch nie besser als derzeit. Zumindest in Deutschland. Wäre ich eine Frau, oder ein Kind, oder ein Schwuler, könnte ich das mit noch mehr Nachdruck behaupten.

Wenn wir also davon ausgehen, daß die Lebensumstände in Deutschland noch nie besser waren, dann gelingt es besser, uns des Lebens zu erfreuen. Mag ja sein, daß wir dann ein wenig "milder" auf all die Unzulänglichkeiten blicken, die wir natürlich nicht ignorieren, von denen wir uns aber auch die Freude am Leben nicht nehmen lassen.

Ob wir uns des Lebens erfreuen, oder lieber mit bitterer Miene "schwarzmalen", das steht uns frei. Es gibt keine "Fakten", die uns die Wahl nehmen. Wir selbst sind für unser Wohl verantwortlich und wir selbst müssen dafür sorgen, daß es uns so gut wie möglich geht. Es gibt kein Lachen, das keine Berechtigung hätte. Es gibt kein "Sein", dem wir verpflichtet sind. Als Menschen halten wir einen großen Schatz in Händen - wir dürfen "sein", wie wir wollen und wir können auch das wollen, was uns gut tut!

Wer Augen hat zu sehen, der sehe... ;-)



27.5.20 09:55
 


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