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Mit Bibeln und Panzern!

Ein Temperatursturz wird angekündigt, dazu kräftige Gewitter. Ich sprach noch davon, schönes Wetter zu brauchen, denn die Libellen sind "Kinder der Sonne". ;-) Also, Pläne verwerfen und das Interesse in andere Bahnen lenken. Durch den langen Aufenthalt in der Natur, durch die intensive "Sonneneinwirkung", bekam ich gestern viel Schlaf "vor" Mitternacht, aber wenig "danach". So sah ich, wach auf dem Sofa liegend, eine Menge Nachrichten über die "Vereinigten Staaten von Amerika", den dortigen "Unruhen" und über den Präsidenten, Mr. Trump.

Ich hörte aufmerksam zu, was kundige Menschen zur Situation in den "USA" sagten und bildete mir eine Meinung...

Das mit der "Meinungsbildung" ist eine schwierige Sache, wenn man nicht leichtfertig etwas aufschnappen und dann nachplappern will. Als Kind mochte ich die "Ami´s", schließlich haben sie manchmal Kaugummis aus ihren schweren Fahrzeugen geworfen. Den Jüngeren will ich an dieser Stelle sagen, bei einem "Manöver" sind sogar schwere Panzer durch unser Städtchen gefahren. Die Randsteine der Gehsteige wurden plattgewalzt, die Teerdecke der Straßen aufgerissen. Aber wie gesagt, die Ami´s waren unsere Freunde, sie haben uns, vor allem den Berlinern, sehr geholfen.

Später, während eines Praktikums bei der Stadtverwaltung unserer Bezirkshauptstadt Ansbach, bekam ich "Schecks" mit wirklich großen Summen in die Hand. Sie kamen von der US-Militärbehörde, Strom und Wasser mußten monatlich bezahlt werden. Danach wußte ich, warum der massive amerikanische Truppenabzug in vielen Städten Deutschlands die Alarmglocken schrillen ließ. Der Grund war nicht nur das künftig fehlende Geld für Wasser- und Energie-Verbrauch, es war auch der Wegfall vieler Arbeitsplätze für Zivilisten, der leere "Kasernen" mit sich bringen würde.

Noch immer sind viele US-Soldaten in Deutschland stationiert. Präsident Trump droht jetzt mit einem erneuten "Truppenabzug", denn er will die deutsche Regierung gefügig machen. Nach seiner Meinung ist der Beitrag für die "Nato", den Deutschland leistet, zu gering.

Zurück in die Vergangenheit. Irgendwann kippte die Stimmung in Deutschland. Dies hatte sicher auch mit dem brutal geführten "Vietnam-Krieg" zu tun. Nun riefen die Menschen auf deutschen Straßen: "Ami go home!" Wiegesagt, die "Stadtkämmerer" waren oft nicht dieser Meinung, aber so ist es eben, mit dem ewigen "Für und Wider".

Also, kurz gesagt, mein "Bild" der "Vereinigten Staaten" ist ein Unterschiedliches. Sie sitzen in vielerlei Hinsicht mit "uns" in einem Boot, wollen aber immer den "Kapitän" spielen, was die anderen Boots-Insassen (der westlichen Welt) gehörig nervt. Richtig übel wurde ihnen, als vor ein paar Jahren Mr. Trump das Ruder übernahm.

So, nun sind wir in der "Gegenwart" angekommen. Der eitle Präsident Trump läßt sich den Weg mit Tränengas freischießen, um auf die andere Straßenseite zu kommen. Dort nimmt er ungelenk eine Bibel in die Hand und hält sie hoch. Zuvor hat er vom Einsatz des Militärs gesprochen, hat die Demonstranten beleidigt und sie alle mit den kriminellen Plünderern in einen Topf geworfen. Die Vorgeschichte ist bekannt, ein hilflos am Boden liegender "Schwarzer" wird gequält und schließlich getötet. Umherstehende filmen das Ganze, andere Polizisten schauen zu, als würde es sie nichts angehen, wenn ein Mensch stirbt. Kurz vor seinem Tod ruft der arme Mann nach seiner "Mama", es ist erschütternd...

Die schwarze Bevölkerung in den USA fürchtet die Polizei. Nicht ohne Grund. In us-amerikanischen Gefängnissen sitzen mehr Menschen als in Russland oder China. Und es sind hauptsächlich "Schwarze". Präsident Trump schürt den Rassenhass. Er will das Land nicht befrieden, ganz im Gegenteil. Die Androhung eines Militär-Einsatzes im eigenen Land, das muß man sich mal hier in Deutschland vorstellen. Panzer gegen das Volk, das kenne ich nur aus den Zeiten eines "Warschauer Paktes", wo die Sowjetunion, der liebe Freund und große Bruder, wiederholt mit militärischer Gewalt Freiheitsbestrebungen einzelner Mitglieds-Länder unterdrückte.

Ein vergleichbares Bild, um zum Ende zu kommen, drängt sich mir auf, wenn ich heute an die USA denke. Welche Meinung also soll ich haben? Ich denke, in Amerika sind die Machenschaften des Mr. Trump noch lange nicht am Ende angekommen. Da seine Wiederwahl nicht gesichert ist, wird er noch so Manches tun, was wir fassungslos hinnehmen werden. Gestern, als die Demonstranten vor dem "Weißen Haus" standen, versteckte er sich eine Stunde lang in seinem Bunker. Hoffentlich hat er sich die Hosen ordentlich vollgeschissen!

3.6.20 11:07
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Indianwinter (3.6.20 13:35)
Hallo Padernosder,

ich bin froh, dass Du heute hier thematisierst, was "drüben" los ist.
Hatte selbst schon überlegt, kann das aber bei weitem nicht so exzellent, wie Du!

Mir fehlen da auch ehrlich gesagt die Worte bei diesem Präsidenten, der die Bezeichnung nicht verdient hat .
Ich bin genauso empört wie Du, hatte ich doch naiverweise bei Obamas Wahl seinerzeit gedacht, es müsste und würde nun endlich weiter vorangehen in den USA in dieser Beziehung und es könnten solche Vorkommnisse nicht mehr einfach so unter den Tisch gekehrt werden.

Eine bittere Erkenntnis holt mich nun absolut ein, hätte ich doch niemals mit einem Trump dieser Art gerechnet.
Ich sage ganz ehrlich, dass mir die Tränen kommen, wenn ich diese Bilder sehe...

Bis dahin...


Mirco Kammerer / Website (4.6.20 03:02)
Hallo,

Mmh, ein sehr schwieriges Thema. Ich möchte jetzt nicht so rüber kommen als wäre ich ein großer Fan von Donald Trump, dies ist sicherlich keineswegs der Fall. Jedoch hat er ein Land übernommen, dass sich im Endstadium des Kapitalismus befindet. Heißt, die Mittelschicht hat sich nahezu komplett aufgelöst und es gibt eigentlich nur noch arm und reich. Dies ist nicht die Schuld von Trump, aber er muss nun mit den Folgen der Politik seiner Vorgänger umgehen. Weiter rechne ich ihm hoch an noch keinen einzigen neuen Krieg begonnen zu haben! Obama, auch "Black-Bush" genannt, hat während seiner achtjährigen Amtszeit immer Krieg geführt und alleine in 2016 sieben Länder gleichzeitig bombardieren lassen. Auf der einen Seite mag ich Trump ebenfalls nicht, auf der anderen Seite bin ich nach wie vor sehr froh, dass der Welt die Massenmörderin Clinton erspart geblieben ist.

Dein Beitrag ist einfach wieder super, er regt dazu an seine Ansichten auszutauschen und so soll es ja auch sein!

Viele Grüße aus Ningbo

Mirco


padernosder (4.6.20 08:50)
Hallo,

vielen Dank für das Lob und vor allem für eure engagierte Meinungsäußerung.

Ich will hier noch dazu sagen, der Versuch von Präsident Bush, uns Deutsche in den "grund- und sinnlosen" Irak-Krieg mit hineinziehen zu wollen, das war wohl das "Verwerflichste", was je aus Amerika zu uns herüber kam!

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