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Der Heizer - ein spannender Krimi!

Die "schnaufende Dampflok" schleppt sich den steilen Berg hoch. Der Zielbahnhof liegt noch in weiter Ferne. Auf dem Kohle-Tender steht der Lokführer und treibt seinen schwarzgesichtigen, verschwitzten "Heizer" an: "Gib alles, mein Junge, wir dürfen nicht stehen bleiben!" Ununterbrochen verschlingt das gefräßige, glühende Maul der Lok die reichlich vorhandene Kohle.

Wer etwas erzählen will, der arbeitet am Besten mit "Bildern". Deutschland, bis gestern eine Wirtschaftsnation erster Güte, gleicht heute - in "Corona-Zeiten" - einer müde schnaufenden Dampflok, die nicht mehr dem Geist der Zeit entspricht. Man hat, neben vielen anderen Dingen, die "Digitalisierung" in Schulen und Betrieben verschlafen. Das tut jetzt weh, das bremst die schwere Lok, gerade jetzt, wo man doch Fahrt aufnehmen will.

Also begibt sich die Regierung zwei Tage lang in Klausur. Der "große Wurf" muß her! Man beschließt, jetzt wieder bildlich gesprochen, eine Menge Kohle zu kaufen und ein paar frische, kräftige "Heizer" einzustellen. Und dafür werden Schulden gemacht. Für was nochmal? Für einen "Wums", mit dem die Dampflok über den Berg kommen soll, denn wie der Lokführer schon sagte: "Stehenbleiben ist der sichere Tod!"

Ich will versuchen, das Bestreben, das Handeln unserer Bundesregierung deutlich zu machen. Nicht jedem ist bewußt, daß es jetzt ums Ganze geht. Wie in der Spielbank beim Roulette: "Alles oder nichts!"

Unsere Regierung will, vor allem durch die Senkung der "Mehrwertsteuer", daß alles billiger wird und wir Bürger*innen uns Dinge kaufen, die wir vorher noch für "zu teuer" einstuften, z.B. ein Auto, ein Sofa oder Anderes. Die Gefahr dabei ist, die Unternehmen stecken das Geld in die eigene Tasche und senken die Preise nicht. Da wird also viel Vertrauen von der Regierung in die Unternehmen gesetzt, mit der Überlegung, die Unternehmer sollten doch auch daran interessiert sein, wieder mehr zu verkaufen.

Ob das klappt, werden wir sehen. Damit hatte jedenfalls kaum jemand gerechnet. Insgesamt wurden in das schnell-wirksam-werden sollende "Konjunktur-Paket" 130 Milliarden Euro gesteckt. Das ist viel Geld und deshalb ist die entscheidende Frage, was machen wir, wenn der Impfstoff gegen das "Corona-Virus" erst in 18 Monaten zur Verfügung steht?

Wir müssen uns immer klar vor Augen halten; wir werden erst dann wieder "freie Bürger*innen" sein, wenn der größte Anteil von uns "geimpft" ist. Bis dahin kann jede Unvorsichtigkeit, jeder Kontakt, z.B. mit einem "Superspreader", ein einzelnes Leben und Schicksal von grundauf ändern.

Was wir uns ebenfalls völlig klar machen sollten, unsere Regierung ist eine "getriebene". Sie macht jetzt genau das, was sie vor "Corona" auf keinen Fall wollte. Wer unter Zwang handeln muß, der "reagiert" nur noch. Von "Gestalten nach freiem Willen" kann keine Rede mehr sein. Wenn jetzt noch mehr Druck aufkommt, wenn das Konjunktur-Paket nicht wirkt, wie es soll - was dann?

Dann bleibt nur noch das "schwedische Modell", das Ignorieren der Gefahr, das Hoffen auf die "Herdenimmunität".

Sicher habt ihr auch von der "Schlauchboot-Party" in Berlin gehört. Solche Ereignisse zeigen, die Gefahr für uns alle droht auch von einer anderen Seite - von uns selbst. Auch das Versammeln und Singen in einer Kirche hat sich als fataler Fehler erwiesen, wie auch das hemmungslose Feiern des "Zuckerfestes" in Göttingen.

Wir reden immer von "Meinungsfreiheit", stimmt, die muß sein! Aber in einer Gemeinschaft kann man nicht tun und lassen was man will, selbst wenn man der Meinung ist, es zu dürfen. Zu dem "Konjunktur-Paket" der Regierung kann man auch seine freie Meinung äußern, wie ich das heute tue, aber ich kann eben nicht beeinflussen, wozu der Finanzminister meine gezahlten Steuern verwendet. Oder ist jemand der Meinung, solch ein "Wums" hätte der Zustimmung des Volkes bedurft?

Es geht schließlich um alles, wie ich schon sagte. Oder wird da schamlos übertrieben, wenn immer gesagt wird, durch das Schuldenmachen werden spätere Generationen belastet? Seit ich denken kann, schoben die Regierungen immer einen Schuldenberg vor sich her. War nicht sogar Deutschland einmal in Gefahr, EU-Regeln zu verletzen, weil die Kreditaufnahme eine erlaubte Größe überstieg?

Seit ein paar Monaten weiß keiner mehr, was einmal sein wird, wie es konkret weiter geht. Ich weiß es selbstverständlich auch nicht. Ich versuche, nüchtern zu betrachten, was ist. Die meisten deutschen "Unternehmen" begrüßen das Konjunktur-Paket. In der EU wurde ja vor Kurzem etwas Ähnliches beschlossen, um speziell schwache Länder zu unterstützen. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

5.6.20 10:25
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (5.6.20 13:24)
Ich fürchte fast, das Einzige, was im Moment sicher ist, ist, dass auf Corona das nächste Virus folgen wird.
Und dann?

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