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Kurzgeschichten zum Schmunzeln!

Mein sechstes Lebensjahrzehnt begann. Ich kaufte mir - zum allerersten Male - eine Waschmaschine. Nach zwei Tagen brachte ich das Ungetüm zum Laufen. Doch, herrjeh, meine Schwester sagte mir, ich solle "linksherum" waschen. Und diese verdammte Maschine war nicht bereit, ihre Laufrichtung zu ändern! Es sei denn, der "Bauknecht" oder ich würden sich auf den Kopf stellen!

Meine Schwester hatte immer gute Tipps für mich. So sagte sie, mein Bauch würde weniger schnell wachsen, wenn ich nach 18 Uhr nichts mehr zu mir nehmen würde. Nach einer Woche rief ich sie an und röchelte etwas von "verhungern" in die Leitung. Sie bestellte sofort einen Rettungswagen und der Notarzt sagte mir, im Krankenhaus gäbe es leckere, flüssige Schnitzel.

Ja, mir wurde schon immer übel mitgespielt. Und das nur wegen eines kleinen Defektes in meinem Schädel. Doch damals, in der Sonderschule, war ich ein Held. Die Lehrerin sagte, alle Anderen sollten sich ein Beispiel an mir nehmen. Sie wußte allerdings nicht, wie sehr ich darunter litt, nach der Schule immer gedrängt zu werden, meine "Beispiele" heraus zu rücken!

Manchmal hatte ich auch Glück in meinem Leben. So durfte ich einmal alleine mit der Eisenbahn fahren und mir gegenüber saß ein hübsches Mädchen. Ich starrte es fasziniert an, doch sie fragte nur: "Was glotzt Du denn so blöd?" Schade, dachte ich, denn ich hatte mir große Mühe gegeben, recht freundlich zu blicken und auf ein Lächeln gehofft.

Alle Menschen sagten, wir würden wunderbar zusammen passen. Die Frau an meiner Seite war größer und stärker als ich. Sie konnte gut auf mich aufpassen. Als wir jedoch einsam in den Bergen wanderten und sie mir sagte, es würde ihr schwindeln, stieß ich meine Partnerin in die Tiefe. Mir wurde klar, sie ist nicht mein Fall.

Daraufhin steckten sie mich in ein Gefängnis, bei Wasser und Brot. Ich beschwerte mich nicht. Erst als mir eine heiße Suppe gebracht wurde und ich mir den Mund verbrannte, heulte ich los. Zwei Wärter erschienen und schüttelten den Kopf. Sie meinten, ich sei zu blöd, eine warme Mahlzeit zu schätzen und warfen mich auf die Straße.

Zurück im Leben dachte ich darüber nach, was ich denn nun machen könnte. Mir fiel nichts ein. Nachts träumte ich von dem hübschen Mädchen im Zug und auch von meiner in die Schlucht stürzenden Partnerin, der ich zurief: "Was glotzt Du denn so blöd?" Ja, wie sagte meine Schwester: "Man trifft sich immer zwei mal im Leben!" ;-)

30.6.20 10:49
 


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