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Fremdschämen - oder Monarchie?

Vor einigen Jahren wurde das "Fremdschämen" zum öffentlichen Thema gemacht. Heute kommt es mir wieder in den Sinn. Muß ich mich für unsere deutschen Politiker schämen, vielleicht sogar für unsere Bundeskanzlerin?

Es ist ja immer alles sooo kompliziert. Alles hat mit allem zu tun. Die verantwortlichen Politiker müssen sich "rückversichern", damit sie am Ende nicht alleine dastehen. Denn eines ist klar - wer keine Freunde um sich hat, der hat einen Fehler gemacht.

Bei der derzeitigen "Tour de France" ist es genau das Gleiche. Die "Tour-Favoriten" brauchen ihre "Helfer", die in kritischen Momenten vor dem "Chef" herfahren, um ihm dadurch das Pedale-Treten zu erleichtern. Diese "Helfer" werden gewissermaßen "geopfert", denn sie gehen ans Limit ihrer Leistungsfähigkeit und fallen irgendwann entkräftet zurück.

Dieses Verhalten funktioniert in der Politik leider nicht. Wir stellen uns vor, Frau Merkel würde den kolossalen Wirtschaftsminister "Altmaier" vor sich hertreiben, bis dem der Schaum in den Mundwinkeln steht. Kurz bevor er "platzt", übernimmt er die Verantwortung für alle Fehler der Bundeskanzlerin - und alles ist gut.

Nein, das wirkliche Problem von Angela Merkel ist, daß sie den armen, obdachlosen Flüchtlingen nur unbürokratisch helfen kann, wenn sie riskiert, dem Rechtsradikalismus in Deutschland zu neuer Blüte zu verhelfen. Und das will sie auf keinen Fall.

Wieder einmal muß ich uns, das Volk, kritisieren. Vor "uns" hat die Kanzlerin Angst. Wir sind die Hosenscheißer, die in Schrecken verfallen, wenn im Ort ein paar Flüchtlinge untergebracht werden. Aber reicht "Kritik"? Muß ich mich vielleicht auch für mein Volk "schämen"?

Die Feststellung, daß andere Völker nicht besser sind als das meine, hilft mir nicht wirklich. Die katholischen Polen... also mehr ehrlich. Habt ihr nicht auch gelacht, als vor einigen Jahren zwei zwergenhafte Zwillinge aufeinander zuliefen - machtbewußt lächelnd - jeder seiner staatstragenden Bedeutung bewußt?

Rio Reiser wollte "König von Deutschland" sein. Ich wäre das auch gerne. Dann würde ich meinen Bruder zum Regierungchef machen und meine Schwester für Heimat, Familien und Landwirtschaft einsetzen. Meine Tochter wäre für Wissenschaft und Energie zuständig und für die drei Söhne meines Bruders gäbe es sicher auch noch gutbezahlte Jobs.

Selbstverständlich würde ich keine Fremden ins Land lassen, es sei denn, sie können an der Grenze mindestens 100 000.- € in bar vorweisen. Aber ich würde ebenso selbstverständlich der "EU" beitreten, auch wenn hierzu ein paar falsche Angaben nötig wären.

Also nochmal, das mit dem "Fremdschämen" ist eine zweifelhafte Sache. Ich will ja auch keine "Nazis" auf der Straße, im "Beamten-Apparat", oder gar als "Lehrkräfte" haben. Anderseits muß ich bekennen, ich war schon mal stolzer, ein Deutscher zu sein. Gerade weil wir doch so viel gelernt haben, aus den Schutthaufen, die uns die Nazis hinterließen.

Wer es nicht mehr "auf dem Schirm hat" - Flüchtlinge gab es bei uns nach dem Krieg in Hülle und Fülle. Das wird selbst von den Nachfahren der "Vertriebenen" oft vergessen. Ich selbst wohne in der "Siedlung", einem Wohngebiet, welches in meinem alten Städtchen erst nach dem Krieg entstanden ist.

12.9.20 13:46
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dorehn (13.9.20 00:30)
Hallo! - eben besuchte ich seit längerem meine Blog-Seite, und bevor ich mich umsehen konnte, wer wieder was gebloggt hat, musste ich auf meiner Gästebuchseite erst einmal viel Unrat, der sich da angesammelt hat, löschen...eine ewig lange Liste - nun habe ich diese Funktion leider deshalb erst einmal ausstellen müssen!
Um so mehr freut es mich, zu sehn, dass Du im neuen Outfit hier wieder am Schreiben bist! - mit ernsten Themen, die tatsächlich beschämend sind: von 12tausend “Ausgebrannten“ erbarmt man sich für wenige hundert Kinder, sie nach D zu holen... nein, rühmen kann sich da keiner! - man kann nur hoffen, dass bessere Vorschläge noch durchsetzbar werden.
Sei herzlich gegrüßt! Dorehn


padernosder (13.9.20 11:46)
Hallo Dorehn,

auch Dir herzliche Grüße!

Meine Themen sind derzeit wirklich leicht zu finden, sollen aber für einen "Geschichten-Erzähler" nur als "Gerüst" dienen. Ich bin überzeugt, der Leser will - gerade in schwierigen Zeiten - zum "mürben Teig" auch etwas "Sahne" haben. ;-)

Den Gästebuch-Müll kenne ich leider auch. Sehr lästig. Umso mehr freue ich mich über Dein "Lebenszeichen"! :-)

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