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Keine Bilder von satten Menschen!

Es mag ja sein, die Geschichten in der Bibel sind alle frei erfunden. Es mag auch sein, all die Menschen, die den Kirchen nicht mehr vertrauen, sind "Unmenschen" geworden. Doch "stehlen" und "töten" sollten wir bleiben lassen, egal wieviel Respekt wir vor dem christlichen Gott noch haben. Allerdings - wenn wir anderen Menschen ihre Rechte nehmen, Ihnen die Nahrung verweigern, sie im Dreck zusammen pferchen, dann ist das "Anarchie"!

Diese Aberkennung aller Rechte kennen die Ältesten unter uns vom "Zweiten Weltkrieg". Waffenstarrende Flugzeuge bomben hungernden Menschen die Behausungen weg, freudig zur Kenntnis nehmend, wenn dabei ein paar "Feinde" das Leben verlieren. Wenn heute eine Familie in einem ausgebrannten Flüchtlingslager sitzt, eine helfende Hand Essen reicht, diese aber von den "Mächtigen" zur Seite geschlagen wird, dann ist das nicht nur eine Unverschämtheit, es ist das Absprechen der menschlichen Grundrechte.

Natürlich fragen wir uns - warum? Ich durfte das Volk der Griechen selbst kennenlernen und war begeistert. Derart freundlichen Menschen war ich noch nie begegnet, obwohl diese Leute damals (1982) noch keinen "Pulverkaffee" kannten. ;-) Ich schickte noch Jahre später immer wieder mal ein paar Pfund davon zu unserer Gastfamilie nach Pylos, der kleinen, wunderbar gelegenen Hafenstadt auf dem "Peloponnes".

Im letzten Jahr wählten sich diese immer noch sehr freundlichen Menschen eine Regierung, welche bestrebt ist, die erbärmliche Lage der Flüchtlinge in den Medien möglichst drastisch darzustellen. Kein "Flüchtling" soll auf die Idee kommen, einen Aufenthalt in Griechenland, speziell auf griechischen Inseln, anzustreben. Deshalb werden auch "helfende Hände" nicht zugelassen. Solche "Bilder" darf niemand sehen, denn dann würden bei den Ärmsten der Armen Begehrlichkeiten und Hoffnungen geweckt.

Frau Bärbock, eine mögliche Kanzler-Kandidatin der "Grünen", wurde gestern während eines Fernseh-Talks gefragt, ob sie an Stelle der Frau Merkel notleidende Flüchtlinge aus Griechenland "aufnehmen" würde. Ein klares "Ja" hörte ich nicht. Doch sie meinte, man müsste den Flüchtlingen erst einmal vor Ort helfen. Ja, und vor Ort dringt die Hilfe nicht durch, weil, wie gesagt, der griechische Ministerpräsident andere Bilder haben will.

Eines ist klar. Die notleidenden Flüchtlinge müssen aus Griechenland weg, um "wirksame" Hilfe bekommen zu können. Aber kein Land ist bereit, die hungernden Kinder, Frauen und Männer aufzunehmen, sie zu versorgen. Von der kinderreichen EU-Chefin "Von der Leyen" höre ich auch nichts. Die vierköpfige Familie, die zu Beginn der Talk-Sendung "live" interviewt wurde und gerade ihr Abendessen - drei Eier - verspeist hatte, ist bestimmt schon wieder hungrig.

Naja, sollen sie doch Kuchen essen, wenn sie kein Brot haben!

14.9.20 09:22
 


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