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Der Kampf - Frauen gegen Männer!

Also ich finde ja, Frauen und Männer sind nicht "gleich". Selbstverständlich bin ich aber für die "Gleichberechtigung der Geschlechter". Ist es für mich schon deshalb schwer, eine klare Sicht darauf zu entwickeln, welche Positionen ich im "Geschlechter-Kampf" vertrete?

In Brandenburg gab es ein "Paritätsgesetz", welches vorschrieb, auf den Wahllisten der Parteien seien Frauen und Männer in gleicher Zahl einzutragen. Nach vier Monaten Lebensdauer wurde dieses Gesetz, wie zwei drei andere gleicher Art schon vorher, vom Brandenburger Verfassungsgericht "gekippt".

Sehr ärgerlich dabei, dies geschah auf Antrag von NPD und AfD. Ich wollte es nicht glauben, als ich das hörte! Wieder einmal waren Politiker zu "doof", um im Vorhinein abzuklären, welche Chancen auf Bestand ihr Gesetzes-Vorhaben haben würde. "Das Urteil sei eine Niederlage, aber kein K.O. - Frauen haben Jahrzehnte für das Wahlrecht gekämpft, wir werden weiter für die Parität kämpfen", so sagte es die Landesgleichstellungs-Beauftragte in die Fernseh-Kameras. Es bleibt zu hoffen, daß solche "Schüsse ins eigene Knie" das für die Zukunft Gewollte nicht völlig unmöglich machen.

"Geschlechter-Kampf" ist kein schönes Wort, aber es ist besser als "Geschlechter-Krieg". ;-) Ich frage mich, warum muß eine "Quoten-Regelung" her, wenn klar ist, daß sie verfassungswidrig ist? Mich erinnert das Ganze sehr an die "Maut-Pläne" eines bayrischen Ministers. Der politische Wille treibt "es" voran, egal wohin, und wenn der Ozean-Riese erst einmal in Fahrt gekommen ist, dann gibt es kein Halten mehr.

Ich will es mal offen ansprechen. Es gehört zum Wesentlichen meines Denkens, daß ich gelernt habe, jeden "Einzelfall" für sich zu betrachten. Wenn ich von einem Eichhörnchen erzählt bekomme, dann sieht es für mich "rot" aus, es könnte aber auch dunkel sein. Ich muß also genau hinsehen und die Sache von allen Seiten in Augenschein nehmen. Wenn es um Gleichstellung zwischen "Frau" und "Mann" geht, dann unterbleibt oft die genaue Unterscheidung des Einzelfalls.

Wenn ich in die Wahlkabine gehe, dann interessiert es mich nicht, wer da an welcher Stelle auf der Wahlliste steht. Es interessiert mich auch nicht, ob die Wahlhelfer drei Frauen oder drei Männer sind und ich empfinde keinerlei Schuldbewußtsein dabei, daß mir dies egal ist. Aber selbstverständlich ist es mir nicht egal, ob mein Kind als männliches oder weibliches Wesen zur Welt kommt. Und wenn ich mir einen Sohn wünsche, dann ist derjenige ein Idiot, der mich einen "Chauvi" nennt.

Manche Menschen sagen, ein Kind muß auch einen "Vater" haben. Ist das so? Und wenn, müssen wir dann bei der Gleichstellung der Geschlechter, bei der Erziehung von Kindern nicht dafür sorgen, daß weiblicher und männlicher Einfluß gleichberechtig neben einander stattfindet? Jagen wir bei der Gleichstellung von Frau und Mann nicht einer Wunschvorstellung hinterher, die es gar nicht geben kann?

Das soll nur ein Beispiel sein. Es gibt tausende Gelegenheiten, wo das Weibliche und das Männliche sich irgendwie "berühren" und jedesmal "für sich" zu bewerten sind. Es ist nicht der eine, große Unterschied, der die "Geschlechter" ausmacht. Vielmehr ist es zu allermeist ein selbstverständliches Miteinander, bei dem die Trennlinie nicht das Geschlecht, sondern ganz andere Dinge sind.

Zurück zum Anfang. Frauen und Männer sind nicht gleich und ich denke, wir sind alle der Meinung, froh sein zu können, daß es so ist! ;-)

24.10.20 11:57
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (24.10.20 12:09)
Natürlich sollte Gleichberechtigung inzwischen selbstverständlich sein und mich packt die helle Wut, wenn Frauen für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden als Männer.
Ansonsten geht mir aber das Gendertheater mächtig aufn Zeiger und ich selbst würde niemals eine Stelle oder Position bekommen wollen nur aufgrund einer Quotenregelung, sondern ziehe es vor, aufgrund von Befähigung oder Leistung beurteilt zu werden, und möchte dabei nicht mein Geschlecht im Vordergrund wissen. ;-)


Faradei (24.10.20 13:10)
Ich möchte, verdammt nochmal, auch Kinder gebären!


Faradei (24.10.20 13:32)
aus dem Grunsatzprogramm der CDU zur Gleichstellung
(3) Förmliche Kandidatenvorschläge bei Wahlen für Parteiämter haben den Grundsatz nach Abs. 2 zu beachten. Wahlgremien können Kandidatenvorschläge zurückweisen, die Frauen nur unzureichend berücksichtigen. Wird bei Gruppenwahlen zu Parteiämtern von der Kreis- verbandsebene an aufwärts in einem ersten Wahlgang das Frauenquorum von einem Drittel nicht erreicht, ist dieser Wahlgang ungültig. Es ist ein zweiter Wahlgang vorzunehmen, zu dem weitere Vorschläge gemacht werden können. Dessen Ergebnis ist unabhängig von dem dann erreichten Frauenanteil gültig.
ääää
aus der Praxis des Parteigenossen oder so:
Bei den Wahlen kreuze ich nur Frauen an um ja nicht einen weiteren erforderlichen Wahlgang zu provozieren, bei den vielen Wahlen die in der Versammlung noch folgen werden.
Konsequenz: Was geht mich dieser Zirkus noch an? Nichts mehr!


Faradei (24.10.20 13:39)
noch eine Anmerkung:
25 Jahre war ich engagiert eine Liste für die Gemeinderatswahlen aufzustellen.
Statistik: Frauen 100 Aufforderungen - 4 Zusagen
Männer: 100 Aufforderungen - 35 Zusagen

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