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Es ist zu spät!

Habt ihr es auch gemerkt? Unsere "Mutti" traut sich nicht mehr! Sie ist bitter enttäuscht von uns, ihrer Familie. Eigentlich müßten wir aus "Eigenverantwortung" dafür sorgen, unserer Anführerin einen rückwärts gerichteten "Infektions-Trend" zu bescheren, doch wir sind "bockig" und machen ihr täglich größer werdende Schwierigkeiten!

Aber ich habe es noch nicht herausgefunden, und auch "Mutti" sagt es nicht - wer sind denn die "bösen Buben", welche die Zahlen der Neuinfizierten so nach oben schnellen lassen? Wer hat so viele "ungeschützte Kontakte", daß wir alle einen heillosen Schrecken bekommen?

Bin ich blöde oder was? Unsere Gesundheitsämter sind überlastet und keiner dort weiß, wer wen ansteckt? Eigentlich war geplant, wir richten eine "Corona-App" ein, die sich "meldet", wenn wir uns in der Nähe eines Neu-Infizierten aufhielten. Dann sollten wir uns beim Gesundheitsamt melden, unseren Namen sagen und zusätzlich mitteilen, wem wir eventuel zu nahe getreten sind...

...ja, ihr ahnt es schon, Pfeifendeckel! Die Gesundheitsämter bekommen zu wenige Namen - aufgrund des "Datenschutzes". Deshalb kann die "App" nicht Dasjenige leisten, wofür sie nach schwerer Geburt installiert wurde. Sie ist leider keine große Hilfe beim Kampf gegen das "Corona-Virus". Die fleißigen Leute vom Gesundheitsamt können nur Menschen helfen, die sich dort namentlich melden!

Deshalb müßte unsere Mutti nun ganz laut "STOP" rufen. Wenn ich nicht mehr weiß, wer da sein "Spreader-Unwesen" treibt, dann muß ich radikal durchgreifen. Aber genau das traut sich kein Politiker mehr. Einen zweiten "Lock-Down" auszurufen, das ist eine derart herbe Niederlage, ein Eingeständnis des Versagens, die kein "Verantwortlicher" überlebt. Wie schön wäre es doch, wenn unsere "Mutti" kochlöffelschwingend in die Küche käme und uns hemdsärmlig ein fröhliches "Wir schaffen das!" zurufen würde.

Nein, diese Zeiten sind endgültig vorbei. Wir müssen eingestehen, versagt zu haben. Damit wir uns richtig verstehen, ich meine uns alle. Warum gelingt es uns als Staatsbürger nicht, das Vernünftige konsequent zu tun? Weil es keine Solidarität gibt!

Angeblich sind "nur" 10 Prozent unseres Volkes gegen das, was uns Frau Merkel nun schon in einer "Endlos-Schleife" zu tun empfiehlt. Ich möchte wissen, wer diese 10 Prozent sind und ich möchte sie öffentlich an den Pranger gestellt sehen. Diese Menschen haben ihre "Unbescholtenheit" verwirkt. Aber ich weiß natürlich auch, ich spreche jetzt von 8 Millionen Menschen und deshalb sind Appelle an die Vernunft sinnlos.

Wir werden in der Zukunft das bekommen, was wir uns heute "verdienen"!

26.10.20 08:17
 


bisher 10 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (26.10.20 09:25)
Hm, selbst wenn es hierzulande gelänge, das Virus vollständig auszurotten, was brächte es in Zeiten von Globalisierung, Reisen und zunehmender Migration, wenn doch eh längst die ganze Welt betroffen ist?
Die einzige Chance sehe ich in wirklich wirksamen Medikamenten und Imfpungen, wobei man es aber z.B. bei der Virusgrippe auch nach so langer Zeit nicht geschafft hat, beides mit durchschlagendem Erfolg zu entwickeln.
Von daher werden wir wohl dauerhaft damit leben müssen und sollten uns vielleicht besser darauf einstellen? ;-)


Sparköchin / Website (26.10.20 09:50)
Rex-Mama, da bin ich bei dir. Obwohl ich selbst möglicherweise selbst zu der Risikogruppe gehöre, die eine Erkrankung nicht überlebt.
Andererseits: alle Menschen, die in gesundheitlich gutem Zustand sind - gesunde Ernährung, viel Bewegung, wenig Alkohol, keine sonstigen Drogen - werden die Krankheit besser überstehen als die Mehrheit der Wohlstandskranken.
Vielleicht sollte ein Aufruf zur Vernunft eher in diese Richtung gehen: schaut auf euch und eure Gesamtgesundheit, damit ihr in einer besseren Startposition seid, falls euch Corona erwischt?

Unbequem. Ich weiß.


HS / Website (26.10.20 10:12)
Meine Anmerkung zur App:
Ich habe sie installiert, gleich nachdem sie zur Verfügung stand. Jetzt hatte ich eine Warnung (hurra, die App funktioniert!), dass ich 1 Begegnung mit geringem Risiko hatte. Einen Tag später hatte ich die Meldung, dass ich 2 Begegnungen mit geringem Risiko hatte.
Hinweis: Es sind keine Maßnahmen nötig, da entweder die Zeit oder der Abstand eine Infektion als unwahrscheinlich einzustufen sind.

So, hätte ich "hohes Risiko" angezeigt bekommen, läge es an mir, mich beim Gesundheitsamt zu melden, mich in Quarantäne zu begeben und mich testen zu lassen. Alles auf freiwilliger Basis!

Was mich wirklich an der App stört ist die Tatsache, dass ich weder Zeit noch Ort mitgeteilt bekomme, wann und wo diese Kontakte stattgefunden haben....

Wie wichtig ist in so einem Fall der Datenschutz? Warum soll nicht wenigstens das Gesundheitsamt auf die Daten zurückgreifen dürfen?

Mal abgesehen davon, dass die Bereitschaft eher gering ist, die App überhaupt zu installieren.


padernosder (26.10.20 11:28)
Hallo,

interessant, eure Kommentare zu lesen. Es gäbe viel dazu zu sagen, ich beschränke mich auf die Äußerungen der "Sparköchin".

Genau das ist es nicht, was unsere Kanzlerin will. Auch der Gesündeste kann - im Fall der Fälle - auf der Intensiv-Station sterben. Wir sollten dem Virus keine Chance geben und das geht nur durch Vermeidung von Begegnungen mit anderen Menschen.

Wir sollten als Gemeinschaft einen Zustand erreichen, der es den Gesundheitsämtern möglich macht, Infektionsausbrüche nachvollziehen und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können.

Das gelingt derzeit nicht - und das ist das Problem. Die schnelle Zunahme von Neuinfizierten hat etwas mit menschlichen Kontakten zu tun und damit mit unserem "Sozialverhalten", welchem wir offensichtlich nicht genug Bedeutung zumessen.


"Rex-Mama" (26.10.20 12:30)
Das könnte funktionieren, wenn wir auf einer abgeschotteten Insel lebten, was wir aber nicht tun.
Sparköchin, gebe dir recht, jeder sollte neben all dem Offiziellen so gut wie möglich auf die eigenen Widerstandskräfte achten, und das nicht nur in Zusammenhang mit Corona. ;-)


HS (26.10.20 13:05)
Selbst in einer besseren Startposition zu sein, falls einen Corona erwischt, das ist die eine Sache. Das ist mein Risiko, das ich für mich zu tragen habe.
Der schlimmere Aspekt ist aber, dass man schuld sein kann, andere zu infizieren. Ich habe eine schwangere Tochter, ich habe krebskranke, nierenkranke und herzkranke Geschwister und/oder deren Partner, und da steht nicht nur mein persönliches Risiko zur Debatte.

Und trotzdem, ich kann mich nicht einbunkern, ich muss und ich möchte Kontakt zu anderen haben. Ich kann den Enkel nicht per Tablet vom Kindergarten abholen, da muss ich einfach riskieren, mir was "einzufangen". Nur 1 Beispiel... vieles kann man anders handhaben.


Sparköchin (26.10.20 13:11)
Weißt du, Padernosder, mit einem Schulkind kann ich zum Beispiel gar nicht mein Sozialleben komplett kappen, und wie wir sehen, kann ein positiver Fall eine ganze Schulklasse - in dem Fall die des Kindes - in die Quarantäne schubsen.
In Österreich ist, glaube ich zumindest, die Situation etwas anders. Wir haben seit gestern strengere Maßnahmen, und jetzt droht der Frisierte schon wieder mit einem Lockdown. Ich bin gespannt, ob die Gesellschaft den befolgen wird ...
Die Testhysterie macht mich grantig. JedeR will getestet werden, ohne zu behirnen, dass so ein Test eine Momentaufnahme darstellt, deren Aufwand groß, aber Wert gering ist.
Deshalb stopfe ich uns mit so vielen Vitaminen und Sekundärstoffen voll, wie nur geht - mit gesunder Nahrung natürlich, nicht mit pharmazeutischen Ergänzungen.
Im Fall der Fälle kann ich an allem in der Intensivstation sterben. Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.
Lieben Gruß!


padernosder (26.10.20 14:07)
Hallo,

ich möchte gerne nochmal zurück zu meiner "Geschichte" kommen. Der Titel lautet: "Es ist zu spät."

Ich bin erstmals der Meinung, auch die Regierung kann nichts mehr beeinflussen. Ich schaue in ratlose Gesichter und höre hilflose Appelle.

Es sieht ganz so aus, als würden die Krankenhäuser demnächst "volllaufen" - und zwar unkontrolliert. Jeder muß sich um sich selber kümmern, das ist richtig,

Was soll ich machen, wenn ich infiziert bin, aber nur schwache Symptome zeige? Wie stelle ich das fest? Wohin gehe ich zum Testen, wenn diese Tests eigentlich von "helfenden Händen" gebraucht werden? Und wie kann mir medizinisch geholfen werden?

Was ist, wenn die Lehrer, Busfahrer und Altenpfleger die Brocken hinschmeißen, weil sie sich reihenweise selbst infizieren? Welche Opfer kann ich von berufstätigen Helfern erwarten, wenn andere einen Dreck auf Vorsichtsmaßnahmen geben, Sperrstunden überschreiten und hemmungslos saufen, bis die Sonne aufgeht?

Wir haben die Kontrolle aus der Hand gegeben, deswegen die gebetsmühlenartigen Appelle an die Bevölkerung, Hände waschen, Mundschutz tragen, Abstand halten - es bleibt sonst nichts..


Sparköchin (26.10.20 22:51)
Wenn ich glaube, dass ich infiziert sein könnte, aber keine bis schwache Symptome habe?
Das regt mich überhaupt nicht auf. Ich bleibe ein paar Tage zu Hause und kuriere mich aus. Testen lassen würde ich mich da nicht. Nach 10 Tagen wäre ich nimmer infektiös und alles wäre gut.
Ist das nicht aber bei anderen Krankheiten auch so?

Ich fürchte ich hab irgendwas übersehen, aber ich bin überhaupt nicht geschreckt. "Der Staat hat die Kontrolle verloren" (was die Österreicher vermutlich auch so sehen) klingt mir zu ... jetzt ringe ich um einen adäquaten Begriff ... marktschreierisch, vielleicht?


padernosder (27.10.20 00:34)
...okay, das ist Deine Sicht und ich wünsche jedem, daß er eine Corona-Virus-Erkrankung ohne Folge-Erscheinungen in kurzer Zeit überwindet.

Ich will auch niemanden etwas "einreden". Wer die gestrige "Tagesschau" gesehen hat, der weiß allerdings, wovon ich schrieb.

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