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Worum geht es eigentlich, Karl-August?

"Verzichten Sie auf jede Reise, die nicht dringend notwendig ist!" Originalton Merkel. Was sagt mir das, neben der banalen Aufforderung, daheim zu bleiben? Erst mal gar nichts!

Karl-Augtust, ein lustiger Vogel, meint dazu: "Ja, Mutti, ich gehe nur rüber zu unseren Nachbarn. Wir schauen Fernsehen und essen Popcorn."

Im Fernsehen "laufen" Nachrichten. Es wird gesagt, in Berlin, Mailand und Turin hätte es Ausschreitungen gegeben, dort sei gegen die Einschränkungen innerhalb der "Corona-Politik" demonstriert worden. Karl-August sagt dazu: "Schau mal, die tragen gar keine Masken! Warum sind die so wütend? Leben die auf einem anderen Planeten?"

Der Nachbar schaut Karl-August an und meint: "Wo lebst Du denn?" Darauf weiß K.-A. nichts zu sagen. Er glotzt wieder auf den Fernseher und hört, Kinder werden im Winter mit dicken Jacken am offenen Fenster der Schule sitzen. Die Luft im Klassenzimmer muß ausgetauscht werden, sonst...

Auch das versteht Karl-August nicht. Er ist froh, seine Schulzeit hinter sich gelassen zu haben. Noch einmal konzentriert er sich auf das Fernsehen: "Das Klinik-Personal fehlt. Die beste Klinik sei nichts wert, wenn dort keiner arbeitet."

Karl-August will wieder heim. Was im Fernsehen lief, hat ihm nicht gefallen. Eigentlich wollte er mit der Nachbars-Tochter einen Herbst-Spaziergang unternehmen. Dabei hoffte er, den Mut zu finden, ihr zu sagen, er sei zwar nur ein Kerl wie jeder andere, aber er hätte sie sehr lieb.

Die Verkündung solcher "Wahrheiten" muß er nun erst mal verschieben. Zuhause angekommen läuft auch das Fernsehen. Jetzt verkündet ein Professor, man solle dem Volk "verbales" Lob zollen. Es hätte toll mitgemacht, bei der Bekämpfung der Pandemie, Applaus, Applaus.

Karl-August versteht schon wieder nicht, was das soll. Er will sich auch nicht mit fremden Federn schmücken. Viel lieber würde er ein großes Herz in die alte Eiche schnitzen und Veronika, der Nachbarstochter, einen Kuß geben. Aber wer weiß? Vielleicht steht die Polizei schon bereit und haut ihm eins über den Schädel, weil er sich mit einer Minderjährigen zu weit vom Haus entfernte und die Unglückliche auch noch küßte.

Karl-August ist verunsichert. Er hat nur einen Hauptschulabschluß und verstand im Prinzip nie, worum es seit Beginn der Pandemie wirklich ging. Nur Veronika macht ihm keine Angst. Ihr Lächeln ist wie der Frühling, wie das beginnende Leben!

27.10.20 09:43
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sparköchin / Website (27.10.20 21:37)
Gute Geschichte. Hat mich sehr beeindruckt.

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