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Over the rainbow!




Wofür "steht" der Regenbogen?

Ob jung oder alt, wir sehen hoch zum Himmel, wenn er sich dort wölbt - der farbenprächtige "Regenbogen"! Bisher ist mir nicht in den Sinn gekommen, ihn mit der Forderung nach weltweiter "Toleranz" gleichzusetzen. Aber ich bin eben nicht "im Bilde". Nur jetzt, wenn wir gegen Ungarn Fußball spielen, soll der "Regenbogen" ein Zeichen sein, u.a. gegen ein ungarisches Gesetz, welches sich gegen die gleichgeschlechtliche Liebe richtet.

Auch in diesen aufgeklärten Zeiten sage ich, die Vorstellung, einen Mann leidenschaftlich zu küssen, dreht mir den Magen um. Das heißt ja nicht, ich würde die "Schwulen" nicht akzeptieren. Ich breche mir doch keinen "Zacken aus der Krone", wenn ich sage, wer "schwul" ist soll es sein und bleiben, warum nicht? Das geht mich doch gar nichts an!

Die Menschen wollen nicht vorgeschrieben bekommen, was sie zu tun und zu lassen haben. Das wird der Herr Orban in Ungarn früher oder später auch noch feststellen. Einmal in der Woche einen Orgasmus bei verdunkeltem Schlafzimmer, aber niemals mit einer/einem Gleichgeschlechtlichen! Wir lachen und wissen warum. Doch, ehrlich gesagt, was für Einige heute vielleicht altmodisch und verstaubt klingt, ist bei Vielen noch Realität. Gewalt in den Familien, wir haben sie während der Pandemie "spürbar" wahrgenommen.

Nun geht es aber um die Illumination der "Allianz-Arena" - in den Farben des Regenbogens. Der Europäische Fußballverband "UEFA" will das nicht. Kluger Weise wurde ein Vertrag geschlossen, sodaß der Stadt München die Hände gebunden sind. Diese hätte gerne ein buntes Zeichen gesetzt. Es wäre eine wunderbare, zudem fast kostenlose Werbung für die lebensfrohe, tolerante Stadt München gewesen. Aber nein, die UEFA will den Regenbogen nicht am abendlichen Himmel erstrahlen lassen.

Wer will in dieser Situation noch die Argumente der "UEFA" hören? Hat sie vielleicht sogar recht, wenn sie während der "Fußball-Europameisterschaft" keine "politischen Botschaften" aussenden will? Hat der Sport die Aufgabe, bestimmte Regierungen an die Einhaltung europäischen Rechts zu ermahnen?

Wieder einmal stellen sich längst bekannte Fragen. Wie "politisch" darf Sport sein? Olympische Spiele wurden wegen der Politik boykottiert. Als sich 1972, ebenfalls in München, bei der olympischen Medaillenvergabe schwarze Fäuste in die Luft streckten, war das ein politischer "Skandal", waren die Sieger ganz schnell die Verlierer, vor allem im eigenen "Land der Freiheit", den USA.

Es gibt aber auch Leute, die fordern, jede Veranstaltung des internationalen Sports müßte zur Werbung für Menschenrechte genutzt werden. Vielleicht sind diese ja in der "richtigen Spur". Den selbstherrlichen Staatenlenkern sollte immer und überall gesagt werden, worüber sich der anständige Teil der Welt einig ist: Die "Zukunft" wird für alle Menschen nur dann gut, wenn wir uns auf das einigen können, was "gut" ist. Doch das ist leider unmöglich, denn ein Herr Orban ist nur seinem Volk verpflichtet - glaubt er jedenfalls - und ebenso denkt der chinesische Führer.

So will mir erscheinen, eine "Regenbogen-Illumination" eines Fußball-Stadions erzeugt nur kurzfristigen "Schall und Rauch", ich meine natürlich "Licht und Farben" - na ihr wißt schon! ;-)

23.6.21 10:20
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" (23.6.21 11:09)
Handelt es sich hier denn wirklich um politische oder doch eher um ideologische Botschaften, die nun von allen möglichen Seiten inkl. Sport ausgesandt werden?

Wobei natürlich klar ist, dass mit ihrer Hilfe die Politik z.B. in Ungarn beeinflusst werden soll. ;-)

Mit Regenbogenfahnen schmückten hier bei uns übrigens schon Ende der Siebziger Schwulen- und Lesbenbars ihre Örtlichkeiten, und zwar gut sichtbar von außen, damit jeder gleich Bescheid wusste. ;-)


Sparköchin (23.6.21 19:37)
Letzteres war auch in Wien so, der Beginn war die Rosa-lila Villa.
Heute Abend wurde im Radio über das Thema diskutiert.
Eine Frage war, wieso die Stadt München auf die Beleuchtung eines Stadions, das sie mit Steuergeldern gebaut hat, keinen Einfluss haben darf.
Und wie weit die Sportorganisationen mit den Medien und der Politik verbandelt sind.
Wie immer, für mich persönlich stellt sich die Frage der Verbandelung weniger. Ich unterstelle dem Fußballverband, sich nicht in die geschickt unter der Decke gehaltene Homophobie im Fußball spucken lassen zu wollen.
Der Vergleich zwischen dem Gehalt der Frau Merkel und der fakultativen Europameister-Prämie für einen Fußballer wurde gezogen, fiel für Frau Merkel nicht günstig aus.
Genau deshalb bemühe ich mich auch, dem so genannten Spitzensport möglichst wenig Raum in meinem Leben zu geben und mich eher dem Breitensport zu widmen.
"Das Wunder von Bern" hab ich zufällig gesehen. Bitte versteh, dass ich niemandem die Daumen drücke.


padernosder (24.6.21 06:48)
Hallo,

danke für eure Stellungnahme. Das Thema ist ja in aller Munde.

Die "Allianz-Arena" mußte gestern Einiges aushalten. Das grausame Spiel der deutschen Mannschaft im Inneren und die Wolkenbrüche von außen. ;-)

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