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Untätigkeit!

Wie schön ist es doch, loszulassen! Spät aufstehen, klar, Olympia ging bis in den Morgen, ein wenig spazieren gehen und dann wieder Olympia.

Doch siehe da, die Teilnehmer an den olympischen Spielen liefern Gesprächsstoff, da hat auch mein Blog etwas davon. "Super-Helden" werden geboren, wie dieses "lange Elend" aus den USA, das sogar von seinem kleinen Sohn bewundert werden soll, der ein Säugling ist und mit großem Kopfhörer vor der Brust der Mutter hängend natürlich nichts mitbekommt.

So sind sie halt, die Amis. Der Papa wollte eigentlich mit dem Schwimmen schon aufhören, aber das ist ihm nicht gut bekommen. Alkohol- und Spielsucht machten ihm zu schaffen. Bis ihm klar geworden ist, er braucht einen Entzug. Ja, und dann ist der große Held zurückgekommen, und wie!

Im gleichen Schwimmbecken mußte eine russische Schwimmerin ihre Dopingvergehen ausbaden. Keiner mochte sie, keiner sprach mit ihr - und ganz ehrlich - sie hat nicht verstanden, warum das so ist. Hier der lange Amerikaner, ein gefeierter Held, und hier ein armes russisches Mädchen, das auch davon geträumt hat, eine große Siegerin zu sein und dafür hat sie eben alles getan!

Also, mal ganz im Vertrauen… vielleicht hat ja auch unser Superheld ein wenig nachgeholfen. Wer weiß das schon. Schließlich ist er für einen Schwimmer schon ein wenig alt. Diesen Lance Armstrong hielten wir ja auch jahrelang für den absolut besten Radfahrer, weil er ständig die berühmte "Tour de France" gewann, und das nach überstandener Krebserkrankung.

Vielleicht sollte unser Jubel über solche Helden nicht ganz so euphorisch sein. Da lobe ich mir unseren "Biedermann". Der ist im Finale hinterher geschwommen, obwohl er auch noch einmal ganz groß herauskommen wollte. Er hat es tapfer hingenommen, wenn ihm auch "die vom Fernsehen" natürlich wieder dumme Fragen stellten, nach der Art: "Sind sie jetzt enttäuscht, daß es nicht so geklappt hat, wie Sie es sich erhofften?"

Wer vom Sport nichts versteht, sollte nicht am Beckenrand stehen. Da schwimmen acht Wettkämpfer, die sich jahrelang vorbereitet haben, um den Sieg. Aber es kann nur einer gewinnen. Dieser Eine macht sieben Andere zu Verlierern. Und wenn wir nun hergehen, als Zuschauer oder als Kommentatoren, und den Sieger zum Helden machen und seine Mitbewerber zu Verlierern, dann sind wir einfach nicht so ganz richtig im Kopf.

Sicher, auch bei den Olympischen Spielen geht es nicht mehr nur um das "Dabeisein". Es geht um Medaillen, ganz klar, aber Respekt und Anerkennung hat der Sechstplatzierte auch verdient. Deshalb sage ich zu unserem Paul Biedermann: "Danke, daß Du dabei warst, und ich mitfiebern durfte, als die acht besten Schwimmer der Welt sich einen spannenden Wettkampf über 200-m-Freistil lieferten!
10.8.16 12:59
 


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