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Große Männer!

Da kann ich mich schon gut amüsieren, wenn sich die Menschen zeigen, wie sie sind…

Die Rede ist von zwei Riesen. Beide über zwei Meter groß. Goldmedaillen bei Olympischen Spielen zu gewinnen, das ist ihr Traum. Und, wie schön, er geht in Erfüllung. Bei dem Einen half seine Familie nach. Mutter, Freundin, und vor allem der kleine Sohn. Bei dem anderen war es auch die Familie. Der eigene Bruder war sportlicher Konkurrent, war Motivation der ganz besonderen Art.

Es ist eine "klassische, olympische Disziplin", das Diskuswerfen. Eine zwei Kilogramm schwere Scheibe muß möglichst weit geschleudert werden. Dieser "Schleudervorgang" ist ein komplizierter Bewegungsablauf, der selten so gelingt, wie es wünschenswert wäre. Die Fernseh-Nation sitzt gebannt vor den Bildschirmen.

Nach dem fünften von sechs "Schleudervorgängen" ist die Lage nicht erfreulich. Doch das Volk hält weiter den Atem an und bangt und hofft. Da kommt der große Augenblick des Riesen. Im letzten Versuch fliegt sein Diskus weiter als alle anderen Diskusse zuvor. Goldmedaille, ein irres Gefühl!

Aber auch die Zuschauer "flippen aus". Da hat doch tatsächlich der "kleine Bruder" des großen Favoriten, der leider schon frühzeitig ausschied, die Goldmedaille geholt. Eine Nation liegt ihm zu Füßen, er ist ein Held aus ganz besonderem Holz geschnitzt...

Doch nun "menschelt" es gewaltig. Er verneigt sich in alle vier Himmelsrichtungen auf eine Art, die keine Höflichkeit ist, sondern schlechtes Schauspiel. Auch sein großer Bruder war im Augenblick des Erfolgs ein "Schauspieler". Sein "Trikot-Zerreißen" kennt die ganze Welt. Der kleine Bruder macht es auf seine Art. Er macht es schlecht, vielleicht, weil er noch nicht üben konnte.

Der Zuschauer am Fernseher ist nachsichtig. Es ist eben ein noch junger Mann, und wer solchen Erfolg erlebt, kann schon mal "Verrücktes" tun. Dann läuft er an den Fernsehleuten vorbei, weil er die nicht mag, wie er später sagt. Er mag einiges nicht, so wie es ist. Vor allem, daß er zwei Stunden nach seinem Erfolg die Familie in der Heimat noch nicht "erreichen" konnte.

Dann muß er doch zu einer offiziellen "Pressekonferenz" und etwas von sich geben. Auch das hat er noch nicht geübt. So betont er, ein Sportler zu sein und ihn interessiere nur der Wettkampf, nicht das Drumherum und auch nicht die Meinung, die irgendwelche Pressevertreter von ihm haben. Bis dahin hatte er jedoch die Fernsehkameras für sein "Theater" weitlich genutzt. Insbesondere bei der Siegerehrung, beim Abspielen der Nationalhymne.

Als er dann noch sagt, er wäre ein introvertierter Mensch, der seine Kraft aus dem Nichtrealen bezöge, muß auch ich denken: "Hättest Du geschwiegen, wärst Du ein Philosoph geblieben!" Menschen, die ganz in sich selbst ruhen, sind in der Regel angenehme Zeitgenossen. Menschen, die sagen, sie würden auf sich selbst fixiert sein, und dann bei der ersten Gelegenheit das Gegenteil beweisen und sich vor laufenden Kameras "zum Affen machen", sind unangenehme Zeitgenossen.

Ach ja, da war noch dieser andere Riese mit dem Baby und der Freundin. Als ich in früheren Jahren Unterhalt für meine Tochter leisten durfte, wurde mir "höchstrichterlich" erklärt, meine Interessen wären zweitrangig, an erster Stelle käme immer das Wohl des Kindes. Davon hat der schwimmende Superheld aus Amerika noch nichts gehört. Der Säugling wurde um Mitternacht in der tobenden Schwimmhalle aufgeweckt, (er schlief mit Kopfhörern) damit der dem Vater beim gut ins Bild gesetzten Sieger-Küsschen wachen Auges entgegenblicken konnte.

Leibniz, der letzte Universal-Gelehrte, war schon überzeugt: "Wir leben in der besten aller möglichen Welten!"
14.8.16 11:18
 


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