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Schutzengel und Terrorist!

In der letzten Geschichte erlebten wir einen Schutzengel, der zum Mörder wurde, zum Terroristen. Er kämpfte für das Wohl eines einzelnen Menschen. Seine Erscheinung war von der eines Gottes kaum zu unterscheiden. Doch im Gegensatz zu Gott machte er Ernst. Er schützte den auserwählten Menschen mit allen Mitteln und bei jeder Gelegenheit. Zum Nachteil zweier Menschen, die getötet wurden.

Gäbe es keinen Schutzengel, wäre die Geschichte folgender Maßen verlaufen: Der junge Mann schlägt den Rentner nieder, dieser stürzt und bricht sich den Oberschenkelhalsknochen. Innerhalb eines Jahres verstirbt er. Die aufmerksame Frau wäre dem Rentner zu Hilfe gekommen. Der junge Mann flieht, die Frau ruft die Polizei und diese erschießt den Räuber auf der Flucht. Wieder zwei Menschen tot.

Gäbe es keinen Schutzengel, aber einen Gott, der nicht alles einfach laufen läßt, so wie wir Menschen beschließen es zu tun, wird es interessant, denn dann gäbe es wohl keine Toten.

Aber wie ist das, mit diesem, unseren Gott? Es muß einen Gott geben, denn der Blick auf die Natur, wie dort alles ineinander greift, ja vollkommen ist, zeigt Gottes Handschrift. Das sagen die Einen. Die Anderen sagen, wenn er doch alles bis in jede Kleinigkeit geregelt hat, warum läßt er dann kleine Kinder verrecken, die mit dem Krieg nichts zu tun haben, in dem sie sterben?

Wieder ein Anderer sagt, wir müssen in der besten aller möglichen Welten leben, denn es widerspräche Gottes Vollkommenheit, wenn wir zwar eine bessere Welt hätten, aber tatsächlich in einer schlechteren Welt lebten. Derjenige muß sich entgegen halten lassen, er sei ein naiver Optimist.

Wie auch immer… Der Rentner findet also das Geld, weil Gott ihn zu diesem Umschlag hinführte. Als nun der junge Mann herbeistürzt, entscheidet sich Gott für den Rentner und nimmt dem jungen Mann vorübergehend sein Augenlicht. So fällt es dem Rentner leicht, zu entkommen und dann steht da die Frau. Beide blicken sich in die Augen, verlieben sich, gründen eine Lebensgemeinschaft und haben schon mal ein ordentliches Fundament.

Welche Geschichte wollen wir? Es geht natürlich noch langweiliger… da liegt kein Geld! Und so ist das Leben wohl meistens. Es ist nichts da, womit man etwas anfangen könnte. Dann wenigstens über Gott und die Welt nachdenken. Wir lassen es laufen, wie es ist und sind froh, daß uns kein Gott oder sonstwas in die Quere kommt.

Also leben wir in der besten aller möglichen Welten, die wir zwar nicht gut finden, aber etwas anderes wollen wir auch nicht!
19.8.16 22:34
 
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