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Aufklärung!

In der Zeit, die wir heute als "Aufklärung" bezeichnen, nahm die Menschheit endgültig Abschied vom Mittelalter. Dort war alles "gottgegeben", während ein "aufgeklärter Mensch" versuchte, die Dinge mit seinem eigenen Verstand zu ergründen. Es war eben nicht Gott, der den Dachstuhl in Brand setzte, sondern die eigene Dummheit, mangelnde Vorsicht.

Vernünftiges Denken war angesagt und der Meister des vernünftigen Denkens hieß Immanuel Kant. So wandte man sich auch an den Königsberger, als es um die Frage ging, was ist eigentlich "Aufklärung"? Kant dachte nach und meinte dann: "Aufgeklärt" ist derjenige, der von seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit zum eigenen Denken findet." Anders gesagt: Nur der, der über sein Leben selbstständig nachdenkt und dementsprechend handelt, kommt aus seiner Unmündigkeit heraus und wird ein "mündiger Bürger".

Den Begriff eines "mündigen Bürgers" kennen wir heute noch, obwohl er, wie ich behaupte, für die wenigsten Menschen zutrifft. Meinungen sind durch die Medien vorgegeben. Die Hektik der Zeit hält uns davon ab, selbständig nachzudenken. Die wenigsten Menschen besitzen eine selbst gebildete Meinung, wie z.B. mit den Flüchtlingen umzugehen ist. Man ist der Ansicht Seehofers, oder der Ansicht Merkels, oder der Ansicht einer "kinderlosen" Herzogin von "Storch". ;-) Und nebenbei gesagt... beim Handhaben eines Smartphones kommt man vielleicht ins Grübeln, nicht aber ins tatsächliche Nachdenken.

Wir haben unseren Verstand, um zu "verstehen". Wir wollen auch verstehen, denn als Menschen sind wir grundsätzlich neugierig. Und weil unser Verstand so ist, wie er ist, können wir Dinge dann am Besten verstehen, wenn sie "Sinn machen". Das heißt, wir verstehen auch Handlungen, die wir selbst niemals ausführen würden, wie z.B. einen Mord aus Eifersucht. Aber "verstehen" wir auch, unseren Verstand optimal für unser "Wohl und Wehe" einzusetzen?

Als Menschen sind wir Egoisten. Wir müssen Egoisten sein, denn schließlich steckt jeder von uns in seinem eigenen Körper. Es wäre "ideal", eine Einheit von Geist und Körper herzustellen. Ist uns das ein hohes Ziel? Streben wir mit aller Kraft danach, ein möglichst großes Wohlbefinden herzustellen? Meine Überzeugung ist es, noch bevor ich mich irgendeinem anderen Menschen zuwende, sollte ich mich selbst lieben lernen. Das Wichtigste in meinem Leben ist, so "vernünftig" zu denken, daß ich zur Eigenliebe fähig werde.

Mir muß keiner das "ewige Leben" versprechen, damit ich Trost in diesem Leben finde. Ich brauche keine Ideologie, um zu wissen, was gut für mich ist. Das Einzige was ich brauche ist die Gewißheit, daß ich mich selbst lieben darf... und kann... und muß! Und das weiß ich, weil ich darüber nachdachte und den Mut habe, meiner eigenen Erkenntnis zu vertrauen. Zitat von Immanuel Kant: "Wage es - weise zu sein!"

Wer "aufgeklärt" sein will, muß nichts über die Fortpflanzung wissen, aber viel über die Eigenliebe! ;-)
2.11.16 11:11
 
Letzte Einträge: Prost!, Das Narren-Schiff!, Vorentscheid für Lissabon!, Eichendorff läßt grüßen!


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