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Wohin geht die Reise - Ein idealer Start!

Der erste Tag des Jahres brachte wunderbaren Sonnenschein und eine weiße Pracht, die der Wanderer in vollen Zügen genoß!



Lange weiße Nadeln - wie ein Rasierpinsel nach oben zeigend.



Ein Apfel hat mit "eiserner" Geduld das neue Jahr erreicht!



Wohin geht die Reise?

Ein neues Jahr erfordert vor allem gute Vorsätze! Klar, wir wollen uns bessern. Mehr Sport treiben, weniger Fett und Zucker essen, einfach gesünder leben und damit der Verantwortung - uns selbst gegenüber - gerecht werden!

Vor Kurzem - unterm Weihnachtsbaum - fragte mich meine Tochter, nachdem sie ihr neues Teleskop ausgepackt und aufgebaut hatte: "Hey, Alter, wo ist das Ende der Welt?" Sie weiß genau, daß sie mich jetzt zwingt zu lügen, oder meine Unwissenheit einzugestehen. Aber auch ich weiß, daß sie das weiß und so ist die Frage eher als ein Spiel gedacht. Ich antworte also: "Mein Sonnenschein, Du allein hast die Macht in Händen." "Bitte, Väterchen" sagt sie, "lüge mich an und erzähle mir vom expandierenden Universum."

Sie ist es gewohnt, von mir Geschichten erzählt zu bekommen und eine Lüge kann sie gut verzeihen, wenn diese der Geschichte Format gibt. Aber im neuen Jahr will ich nicht mehr lügen. Das nahm ich mir vor und das ziehe ich eisern durch. Also sage ich: "Um auf Deine erste Frage zurückzukommen... Die Wissenschaftler sagen uns, die Welt dehnt sich immer weiter aus. Sie hat also kein Ende. Aber die gleichen Wissenschaftler sagen uns nicht, "wohin" sich das Universum ausdehnt. Deshalb bleibt Raum für Spekulationen, für Deutungen. Und so will ich also einmal "spekulieren"...

Wenn also das Universum immer weiter auseinander fliegt, dann könnte dies doch ein "aktiver Schöpfungsvorgang" sein. Derjenige, der die Welt erschaffen hat, baut sie immer weiter aus. Es soll ja Männer geben, die gleiches mit ihrer Spielzeug-Eisenbahn tun. Zumindest diese Männer werden verstehen, was ich meine. Die Bautätigkeit hört nie auf und das Projekt wird immer größer. Schließlich muß das Haus weichen, um der Eisenbahn platz zu machen und letzten Endes werden alle Menschen Teil dieser Eisenbahn sein... Naja, so ähnlich ist es jedenfalls mit dem Universum. Da ist einer ständig am Werkeln und vergißt dabei, Feierabend zu machen.

Selbst am Silvester-Abend sitzt der Kerl in seinem Hobby-Raum und läßt wieder eine neue Galaxie entstehen. So richtig mit Schmackes und ordentlich Feuerwerk. "Rote Riesen" senden ihr gigantisches, aber sterbendes Licht in die Nacht und liegen dann als "Weiße Zwerge" im Nichts der Vorgärten herum. Der Schöpfer am Himmel hat sicher auch irgendwo seine Reinigungs-Maschinen stehen, die den ganzen Müll in die "Schwarzen Löcher" schieben, wo er gierig aufgesaugt wird und restlos verschwindet.

Meine Tochter hat das Interesse an ihrem neuen Teleskop schon verloren und hört mir aufmerksam zu. Es gefällt ihr, sich vorzustellen, wie im Weltall sauber gemacht wird. Warum klappt das in ihrem Zimmer nicht? Alles unter den Teppich kehren und dort verschwindet es dann auf Nimmerwiedersehen - das wäre in ihren Augen eine perfekte Lösung.

Ach ja, auch ich würde die Welt manchmal gerne mit Kinderaugen sehen. Denn wenn gar nichts klar ist, dann brauche ich auch nicht überlegen, ob die Welt ohne meine Lügen eine bessere wäre. Wenn ich weiter ein Geschichten-Erzähler bleiben will, sollte ich meinen guten Vorsatz noch einmal überdenken. Es reicht ja schließlich aus, ein wenig auf das gute Essen zu verzichten, um im neuen Jahr schon einen "Fort-Schritt" gemacht zu haben. Man darf sich nicht überfordern. Lieber ein nahes Ziel erreicht, als ein fernes aus den Augen verloren... ;-)
2.1.17 08:48
 
Letzte Einträge: In letzter Sekunde!, Der König der Nacht - und der Lüfte!, Am Rande des Weges!, Die im Schatten sieht man nicht!, Mitten im Wald!


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


eman (23.3.17 12:09)
Mir behagt die Geschichte mit diesem kosmischen "Heimwerker", der um des Werkelns Willen an unserem Universum werkelt, aufbaut und wieder (absichtlich oder unabsichtlich) zerstört, deshalb nicht, weil ich eine kleine Narzisstin bin, die ungern im Universum von hier nach da geschoben wird - ob von einem handwerkelndem Gottvater oder DER GROSSEN MUTTER SHIVA, die mich in ihrem Puppenhaus mit dem Kopf ins Klo tunkt, wenn sie ihre Tage hat ...
Mir ist da ein Universum lieber, das, wie die Natur, sich ständig neu aus sich selbst erschafft ...einfach, weil sie`s kann.

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