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Einspruch, Euer Ehren!



Immer wieder - und warum nicht am Anfang eines neuen Jahres - wird ein neuer Blogger geboren. Der überlegt sich dann, welches "Blog-Design" ihm zusagt und natürlich fängt er an zu schreiben. Wer schreibt, will auch gelesen werden. Wir kennen alle gewisse "unterstützende Maßnahmen", welche uns die "Kundschaft" ins Haus bringen sollen.

Einer dieser "Backfisch"-Blogger schreibt mir also drei anerkennende Worte unter meine Fotos und hofft, von mir ein Feed-Back zu bekommen. Das hat er erreicht, denn ich schreibe gleich einen ganzen Artikel über ihn. ;-)

Also ich meine es wirklich nicht böse! Und ich lese auch nach, was der neue Blogger so alles geschrieben hat. Aber dann werde ich doch kritisch, was ja kein Verbrechen ist, hoffe ich. Der Neue schreibt von einem "Vorsatz" und meint, er hätte dann doch das Ziel, innerhalb eines Jahres einen erfolgreichen Blog installiert zu haben. So weit, so gut. Warum aber schreibt er noch dazu, er denke, weder sei der Weg das Ziel noch das Ziel der Weg? Ich verstehe es nicht und lese noch mal und dann wird mir klar, er sagt mir gerade, es sei ihm nicht wichtig, was er das Jahr über so schreibt. Ihm wäre nur das Ergebnis nach einem Jahr wichtig, also sein "Ziel" erreicht zu haben, den erfolgreichen Blog.

Da hat der Neue wohl nicht richtig nachgedacht. Ich schreibe jedenfalls diesen Artikel, weil es mir in den Fingern juckt, nicht weil ich eine Menge Leser und Leserinnen damit anlocken will. Wenn ich schon einmal kritisiere, dann suche ich natürlich nach weiterem Futter. Mir wird an anderer Stelle erzählt, der Unterschied von gutem und schlechtem Bier sei durchaus zu erschmecken. Okay, Prost!

Dann wird es interessanter. Ein kleiner Hund wird beschrieben, der einen Mantel mit Kapuze trägt. Diese Kapuze besitzt ein wärmendes Fell. Dieses Fell wiederum könnte ein Katzenfell sein, was der Schreiber als "ekelhaft" empfindet. Nun, das alles kann man nachempfinden, wenn man eine blühende Phantasie besitzt und sich vorstellt, einer lebendigen Katze würde das Fell über die Ohren gezogen. Heutzutage sind die wenigsten Menschen dafür, daß Tiere gehalten und getötet werden, nur ihres Felles wegen. Aber der kleine Hund kann natürlich nichts dafür, daß er ein vermeintliches Katzenfell sein Eigen nennt. Allerdings ist über den oder die Halter/in des Hundes kein Wort zu lesen.

Vielleicht war es ja so... Eine einsame alte Frau, seit zwanzig Jahren verwitwet, hat den Anschluß an die Gesellschaft verloren und ihr kleiner Hund bedeutet ihr "alles". Bis vor Kurzem besaß sie auch eine Katze, die nun leider verstorben ist. Aber von der Katze kann sich die alte Dame nicht wirklich trennen und so hat sie schweren Herzens einen Teil ihrer kleinen Rente dafür ausgegeben, das Fell ihrer Katze präparieren zu lassen...

Also wirklich "ekelhaft" fände ich ein solches Verhalten nicht. Aber nicht nur als Blogger will man Gleichgesinnte gerne um sich versammeln. Solche Menschen, die Mutmaßungen für die Wahrheit halten und dann sofort ins gleiche Horn stoßen, um gegen eine scheinbar schlechte und ungerechte Umwelt zu protestieren, haben wir 2016 genug erlebt und deshalb wiederhole ich hier - mich in einen rasenden Zorn steigernd ;-) - mein Goethe-Zitat: "Man kann nicht für jedermann leben, besonders für die nicht, mit denen man nicht leben möchte."
4.1.17 10:33
 
Letzte Einträge: Eichendorff läßt grüßen!, Zeiten ändern sich!, Darf der denn das? , Können Tiere sprechen?, In eigener Sache - Teil 2


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


eman (25.3.17 12:05)
Whow: Ich sehe förmlich Deine Zornesröte überm Blogfirmament aufsteigen, lieber @padernosder.
Ich mag sie auch nicht, solche Blogs:
In denen um der Klickzahlen Willen täglich, stündlich Meinungsbrei gepostet wird ...
Ich erinnere mich, dass mal jemand gesagt hat, dass ein Blog zu haben, bereits ein Indiz für soziale Deprivation sei.
Stimmt - was manche Blogs und Blogger betrifft. Und stimmt nicht: Es gibt sie auch, jene Blogs, in denen ein Blogger Zeit, Arbeit, Mühe, Kreativität, Humor und Hirnschmalz investiert - um sich zu artikulieren, auszudrücken, andere Blogger zu unterhalten,um in Austausch mit anderen zu gehen.
Hier, bei myblog, für meinen Geschmack: Nur einige, wenige ...


meine-stories (29.3.17 17:05)
Den Blog kann ich mir lebhaft vorstellen, auch wenn ich glaube, einen ganzen Artikel darüber zu schreiben, wäre mir zu blöd, selbst wenn ich mich wahrscheinlich auch tierisch (wie passend ;-)) darüber aufregen würde. Aber wieder mal ein sehr gelungener Beitrag.

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