Fotografiert und erzählt!
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

    merry-n
   
    marie-adel-verpflichtet

   
    indianwinter

    lebenslabyrinth
   
    mirco-reisen

    - mehr Freunde

   merry-n
   Marie
   Fotos
   Indianwinter
   pally66
   lebenslabyrinth
   mirco-reisen



https://myblog.de/padernosder

Gratis bloggen bei
myblog.de





Das Leben - die Liebe!



Es fängt ganz klein an, unser Leben. Wir wissen noch nicht, wer wir sind. Doch wenn wir sehr viel Glück haben, kümmert man sich liebevoll um uns. Ich hatte dieses Glück und so durfte ich es erleben, daß meine Mutter und eine fremde Frau lächelnd auf mich zutraten. Die Fremde fragte mich mit einer viel zu hellen Stimme: "Wie alt ist er jetzt?" Und irgendwoher wußte ich, was ich zu antworten hatte: "Zwei Jahre." Diese Antwort machte beide Frauen sehr glücklich, denn sie strahlten sich an und mir war klar, dafür gibt es noch mehr Liebe.

Ja, das ist das Erste, woran ich mich tatsächlich erinnern kann. Vielleicht erinnere ich mich gerade an diese Begebenheit, weil ich nicht zuhause im Bett lag. Und ich vermute stark, die fremde Frau war meine Babysitterin. In meinem Dorf war sie als "Bullmer´s Anna" bekannt. Und zehn Jahre später, wir waren schon umgezogen und ich hatte sie völlig aus den Augen verloren, saß sie plötzlich in unserer Küche und lächelte wie damals. Wir kamen ins Gespräch und ich "siezte" sie, weil man das als Kind mit Erwachsenen so macht. Da holte die "Bullmer´s Anna" ganz tief Luft und sagte freundlich, aber auch irgendwie feierlich: "Wir beide sagen 'Du' zueinander."

Mir wurde wieder einmal klar, ich muß noch viel lernen und manchmal sind die Dinge anders, als sie zu seien scheinen. Diese Unsicherheit zog sich wie ein "roter Faden" durch meine Kindheit. Mein Kopf hörte einfach nicht auf zu arbeiten und ich hatte oft Zweifel, ob es nun so oder so richtig wäre. Warum wollte ich immer alles richtig machen? Kommt es im Leben genau darauf an?

Heute kann ich mir auf diese Frage viele Antworten geben, wobei das "Nein" schwerer wiegt als das "Ja". Doch wer Kinder erziehen, wer seine berufliche Arbeit pflichtgemäß erledigen will, der muß sich natürlich bemühen, Fehler zu vermeiden. Wenn es gut gelingt, sind wir zufrieden, zumindest so lange, bis das Leben etwas Abwechslung ins Spiel bringt.

Diese Abwechslung kann ein "Schicksalsschlag" sein, der uns wieder deutlicher vor Augen führt, worauf es im Leben wirklich ankommt. Ich kam durch eine solche Begebenheit endlich dazu, einmal gründlich nachzudenken. Unser Leben ist wirklich kompliziert, stellt viele Fragen und auf keine einzige gibt es eine "einfache Antwort". Doch, und das ist meine Wahrheit, im Grunde bin ich nicht in der Lage, trotz angestrengtem Nachdenken einen Weg zu finden, den ich dann auch leben kann und der mir die Sicherheit gibt, meine Angelegenheiten "richtig" anzugehen. - An dieser Stelle entscheiden sich manche Menschen für den Glauben an Gott: "Da ich es nicht kann vertraue ich auf den, der alles kann."

Da mir dieser Weg nicht zufriedenstellend erscheint, muß ich etwas Anderes finden... Am Anfang waren also Menschen da, die mir ihre Liebe schenkten und mich "aufzogen". Doch irgendwann kam der Punkt, da mußte ich auf "eigenen Beinen" stehen. Und was liegt dann näher, als die Liebe jetzt bei mir selbst zu suchen und hoffentlich zu finden. Der größte Teil meines Nachdenkens drehte sich nun um die eine entscheidende Frage: "Wie schaffe ich es, mich selbst zu lieben?"

Wer darauf eine Antwort für sich selbst findet, der hat die Gefahren des Lebens zumindest teilweise "entschärft". Wir sind alleine auf der Welt, was die Verantwortung für unsere Seele, für unser Wohlbefinden betrifft. Und wer einen "Schicksalsschlag" erlebt hat, der weiß genau, das es so ist. Der Herrgott schaut ja doch immer weg, wenn man ihn braucht. Wesentlich beruhigender ist es, etwas in sich zu haben, was in seiner Liebe unerschütterlich ist:

Ich stehe zu mir und verteidige mein schutzloses Inneres wie eine Wölfin ihr Junges!
16.2.17 09:25
 
Letzte Einträge: Für Romantiker - die blaue Blume!, Sie kommen und gehen!, Die Glocken des Mai!, Gewöhnlicher Hornklee, Er ist wieder da..., In letzter Sekunde!


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(16.2.17 10:04)
...ein echter +Punkt für Gottes Liebe ist, dass wir uns als Sünder von "Ihm" angenommen fühlen dürfen - egal ob diese "Wahrheit" vlt. eher als "Konstrukt" des menschl. Geistes entstanden ist - aber so können wir uns selber annehmen/finden und wie ein "Spiegel" kann dann "Gott" in uns(!) "wohnen" - so sehe ich das und so hat es mir bei allem Ungemach auch immer wieder Stärkung gebracht - ich denke, "reiben" tun wir uns immer an dem Gott, der doch möglichst alles schön machen sollte in unserem Leben
LG Dorehn


Marie / Website (16.2.17 10:12)
Deine Gedanken gehen mir gerade sehr nah. Zumal sie sehr viel von mir selbst verkörpern. Es kommt bestimmt nicht darauf an immer alles richtig zu machen, jedenfalls habe ich mir dieses Ziel nicht gesetzt. Dazu bin ich einfach perfekt unperfekt. Im Arbeitsleben hat das natürlich eine andere Tragweite wie im Privatleben und bewerte ich auch für mich völlig unterschiedlich. Ich möchte gar nicht perfekt sein, dazu bin ich eben ich und das habe ich irgendwann mal für mich akzeptiert. Können das andere nicht, kann ich es nicht ändern. Sich selbst lieben, im übertragenen Sinne, kann man sicherlich, fällt mir aber manchmal auch etwas schwer, aber ich glaube schon, dass ich meinen Weg schon immer gegangen bin und da auch Wände eingerannt habe. Und jetzt gerade....ich weiß es nicht...ich bin völlig durcheinander...viel Neues...viel schlimmes..vieles was sich nicht ändern lässt. Aber Hoffnung...das es anders wird! LG, Marie


Indianwinter (16.2.17 12:56)
...das frage ich mich auch immer wieder, sich selbst zu lieben, wie schaffe ich das...

Dabei hilft mir, wenn ich zweifeln muss, das alte Bibelwort: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst-

Dann fällt es vllt. manchmal leichter, zu verstehen, dass man sich selbst nicht vergessen sollte und man ein wertvoller Mensch ist, ob das nun andere so sehen, oder nicht.

LG, Indianwinter


eman (23.3.17 11:54)
Ich lese gerade Dein Blog "rückwärts", ich bin ja noch nicht so lange heir wie Du ...und entdecke ganz viel, das mich still und nachdenklich macht. Ich entdecke eine Synchronizität in der Frage nach dem "Warum", dem "Sinn" ...und dem Empfinden, dass wir hier ganz allein mit uns sind - mit oder ohne Gott.
Eine alte Tradition im Buddhismus fragt: Wer ist der Frager?
Und eine alte Geschichte lautet: Als "Das-Alles-Was-Ist" überlegte, wo die göttliche Präsenz am besten geschützt und am tiefsten verborgen und zugleich dem Menschen ganz nah sein könnte ...wurde "das Göttliche" tief in das Herz des Menschen gesteckt ...
Vielleicht sind WIR auch nur eine Projektion ...die sich für REAL EXISTIEREND hält? Und an all die projizierten Dramen, Kulissen, Szenerien glaubt, sie seien die WIRKLICHKEIT?
Fragen über Fragen ...

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen
s



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung