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Das Unheil rückt näher!

Schon am Vormittag lag eine wabernde Hitze über der Stadt. Doch frohgemut zog ich los, hinaus zum Bach und dann an den Korn- und Rübenfeldern vorbei, am Bahndamm entlang. Die Äcker und Felder erstrecken sich hier in meiner Heimat über große Flächen. Manchmal sieht man von einem Ende des Ackers nicht zum anderen. Das liegt auch an dem steten, sanften Schwung, der die fränkische Hügellandschaft kennzeichnet und das Auge des Wanderers erfreut. Im Moment ist überall der rote Mohn zu sehen, dessen zarte, lichtdurchflutete Blütenblätter vom Wind hin und her geworfen werden.



Wie ein Liebespaar stehen die zwei Mohnblumen zwischen den Getreidehalmen. Manchmal verirrt sich auch eine einzelne Ähre ins falsche Kornfeld. ;-)



Mohnblumen können sehr unterschiedlich sein. Während die eine schon am Morgen strahlt und glänzt...,



...macht die andere einen reichlich zerknitterten Eindruck. ;-)



Obwohl der segensreiche Wind immer wieder aufkam, brannte die Sonne gnadenlos vom Himmel. Vor allem im Nacken spürte ich sie und ich versuchte, mit dem Gurt meiner Kamera einen gewissen Sonnenschutz zu erreichen. Warum muß ich auch einen großen Bogen um die Stadt laufen? Da ich grundsätzlich nicht zu den Doofen gehören möchte ;-), beschloß ich, stadteinwärts zu gehen. Die Sonne schien immer noch steil von oben, aber doch ein wenig von vorne, somit war mein Nacken "entlastet".

Nach einer gefühlten Ewigkeit stand ich neben der Stadtkirche und das italienische Eis-Café hatte um die Mittagszeit schon geöffnet. In einer größeren Stadt ist es selbstverständlich, daß man in Straßen-Cafés sitzt, sobald es irgendwie möglich ist. Doch hier in meinem "Kaff" macht der Biergarten erst auf, wenn es gar nicht mehr anders geht. Am Samstag um die Mittagszeit, wer will denn da schon Durst haben? Zum Glück gibt es - wiegesagt - die Italiener und ich bestellte: "Una birra, prego". Der junge Mann strahlte mich an und meinte: "Efe-Weiß?" Da strahlte auch ich und nickte eifrig. ;-)

Das Hefeweizen wurde mir dann auch umgehend auf den Tisch gestellt, allerdings von einem anderen Italiener, den ich von der Pizzeria her kannte. So ist das hier, irgendwie gehören alle Italiener zu einem großen Ganzen. Mein Durst reichte natürlich auch noch für ein zweites "Efe-Weiß", dann ging ich weiter bis zur öffentlichen Toilette. Immerhin gibt es "soetwas" inzwischen auch bei uns. Wahrscheinlich hat mir meine letzte Freundin deshalb den Laufpass gegeben, weil ich immer zwei Minuten, nachdem wir ein Lokal verließen, feststellte, daß ich pinkeln muß. ;-)

So erreichte ich den Stadtpark entspannt und ohne Not. Was sich dort abspielte, werde ich das nächste Mal erzählen. Der Himmel wurde schwarz und ein fürchterliches Geschrei hob an. Über meinem Kopf kreisten um die zwanzig Krähen und es schienen immer mehr zu werden. Wollten die etwas von mir?
4.6.17 08:37
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Indianwinter (4.6.17 14:31)
Hallo,

man möchte ihn am liebsten kurz aufbügeln, den kleinen Knittermohn : )
Ja, das ist es, was ich so schön finde, an den Mohnblüten, außer der Farbe, diese Semitransparenz, wenn das Licht hindurchfällt.
Und dann die Krähen, man kommt nicht umhin, bei Vogelschwärmen an Hitchcock und diesen tollen Film zu denken, der übrigens ohne musikalische Untermalung auskommt, finde ich schon grandios.

Neben den schönen Fotos ist es wieder interessant, Deinen Spaziergang zu verfolgen, das Hefeweizen wäre nicht mein Fall, Bier ist absolut nicht meins, doch ein Eiskaffee...

Liebe Grüße und ein schönes Restpfingsten, bis dann, Indianwinter

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