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Das ist der Gipfel!

In Hamburg ist der Teufel los! Zuviele "Ordnungshüter" in den Massenunterkünften, das kann nicht gut gehen. Selbst Flüchtlingen aus fernen "Kulturkreisen" brennen bei ähnlichen Umständen schon mal die Sicherungen durch. Um so verständlicher also, wenn junge deutsche Männer und Frauen über die Stränge schlagen. Wer säuft, muß auch pinkeln. Soviel ist klar und warum soll man es dann nicht in der Gemeinschaft tun? Ich war ja auch einmal ein "Bürger in Uniform", ich weiß genau, welcher "Korps-Geist" da herrscht. ;-)

Eigentlich sollen die vielen Polizisten aber zwanzig PolikerInnen beschützen. Vor uns, vor dem Volk und vor allem vor den bösen "Autonomen". Im schönen Hamburg kommt in diesen Tagen alles zusammen, was Macht und Ehrgeiz hat. Aber auch die Mächtigen müssen für gute Nachrichten sorgen, zumindest in ihrem Heimatland. So "fahren" selbst die kommunistischen Hardliner aus China eine "Charme-Offensive" und lassen den Bär tanzen, damit dem unterdrückten Volk zuhause klar wird, ihr "Regime" tut Gutes in der Welt. Ich bin da ein wenig an die Bücher von John Irving erinnert. War da nicht mal ein Bär auf dem Fahrrad...

Wie auch immer. Es muß uns nicht erstaunen, auch für unsere Bundeskanzlerin hängt viel davon ab, wie ihr das eigene Auftreten und vor allem das "Gipfel-Management" gelingt. Auch sie hat ihren Blick zur Zeit sehr nach innen gerichtet. Sie will die Bundestags-Wahl gewinnen, ihre Macht erhalten und es soll sich hierzulande mal keiner täuschen, welch ausgeprägter "Macht-Mensch" unsere Frau Bundeskanzlerin ist.

Ob sich diese zwanzig Regierungsoberhäupter tatsächlich alle persönlich kennenlernen müssen? Mag sein. Miteinander reden ist jedenfalls wichtig, und immer nur "twittern" reicht einfach nicht aus. Mr. Trump, der dies besonders gerne tut, ist auch sonst ein Freund der "kurzen Wege". Er regiert in der Regel per Dekret. Er hält einen aufgeschlagenen Aktendeckel in die Kameras, das wars. Und schon hat die USA ein neues Gesetz. Beim "G-20-Gipfel" läuft es nun etwas anders. Da bläst ihm eventuell sogar der Gegenwind ins Gesicht, wenn er seine Verweigerungshaltung einnehmen will. Und dann erinnert er sich vielleicht an einen berühmten italienischen Fußball-Trainer: "Was erlauben sich Merkel?!" ;-)

Für die Frau Merkel ist es aber echt schwer. Sie darf nicht zu den "Ja-Sagern" gehören, denn ihr Volk will, daß sie dem Mister Trump gehörig die Meinung sagt. Aber "ihr" Volk will auch, daß beim "Gipfel" etwas Konkretes herauskommt. Wer aber in der Politik etwas erreichen will, muß Zugeständnisse machen. Wir werden sehen, ob unsere Bundeskanzlerin ihr Tun so "verkaufen" kann, daß "wir" hinterher zufrieden sind und sie noch einmal wählen wollen. Denn darum geht es tatsächlich, das dürfen wir nicht vergessen. Putin, Trump, Macron, Merkel, Erdogan und wie sie alle heißen... sie müssen und wollen in ihrem eigenen Land als "Sieger" dastehen, wenn der Gipfel gewissermaßen "überschritten" ist.

Uns Sportlern aber, und seien wir auch nur Fernseh-Sportler, ist eines völlig klar: Wo es Sieger gibt, gibt es auch Verlierer. Im Sport - und das macht den Sport so viel "seriöser" als die Politik - wird dem Verlierer die Ehre erwiesen, seine Leistung anerkannt. Jüngstes Beispiel: Die Sieger beim Fußball-Confed-Cup, die deutsche Nationalmannschaft, applaudiert den unterlegenen Chilenen beim Gang zum "Treppchen", wo diese ihre Silber-Medaillen abholen durften.

Beim "G-20-Gipfel" darf es keine "Zweiten Sieger" und schon gar keine "Verlierer" geben. Und wenn dann doch jemand als solcher "ausgemacht" wird, dann kann er sich zu Hause auf härteste Kritik gefaßt machen - solange es dort noch "unabhängige" Medien gibt. ;-)

Wollen wir alle gemeinsam hoffen, daß das Unmögliche geschieht und beim "G-20-Gipfel" alle Beteiligten als Sieger die Heimreise antreten!



Nun habe ich etwas überlegt und doch noch ein aktuelles, "stimmiges" Foto gefunden: "Stachelig" und "Gegenlicht", das paßt doch zum "Gipfel"! ;-)
6.7.17 12:02
 
Letzte Einträge: Eichendorff läßt grüßen!, Zeiten ändern sich!, Darf der denn das? , Können Tiere sprechen?, In eigener Sache - Teil 2


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Indianwinter (6.7.17 14:59)
...und nun komm ich, außer der Reihe, mit der Sorge der Mutter : )
Da ist der Sohn nach Kiel gefahren zu einem „alten“ Schulfreund und will am morgigen Gipfeltag mit der Bahn zurück.
Teilt mir mit, man komme mit der Bahn nur über Hamburg nach Kiel und seine Sorge ist allein, der Zug könne nicht planmäßig fahren.
Du siehst vllt., ich nehme es mit Humor, wie sollte man sonst durchkommen.
Doch ehrlich, bin ich froh, wenn er wieder zu Hause ist.
Unter Androhung von Prügel hat er versprochen, wenn es irgendwo knallt, mir drei Worte zu WhatsAppen: Alles okay Mama!

Sonst gefällt mir Deine Beleuchtung der Dinge wieder gut und vor allem das fußballerische Beispiel vom Fußball-Confed-Cup ist natürlich toll.

Auch das Foto ist passend, also, schau ‘n wir mal...

Bis dann, LG, Indianwinter

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