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Es geht doch...! ;-)

Da man für den "Ernst des Lebens" nicht selbst sorgen muß, will ich über meinen gestrigen Spaziergang einmal betont "heiter" und ein bisschen "selbstgefällig" schreiben. Also bitte nicht falsch verstehen... ;-)

Vorgestern allerdings war Selbstkritik angesagt, bezüglich meiner fotografischen Künste. Es ist schon blamabel, wenn man hundert mal das gleiche Motiv fotografiert und anschließend ist kein einziges Foto unter der Rubrik "gelungen" einzuordnen. So gab ich mir gestern umso größere Mühe, und das nicht vergebens, wie ich euch in der Folge beweisen werde... ;-)

Endlich waren die Wiesen und auch die meisten Feldwege vom hohen Gras befreit. Die gerollten Heu-Ballen lagen in Reih´ und Glied und verströmten ihren eigenwilligen Duft. Ich konnte mich also ganz auf Bäume und Büsche konzentrieren, das heißt, auf die Blätter im Sonnenlicht, welche Insekten gerne benutzen, um sich aufzuwärmen. Und da saß er auch schon, der C-Falter, "hochgeschlossen", so daß ihn nur mein geübtes Auge erkennen konnte.

Es ist ja so... ich will ein gutes Foto haben. Ein sehr gutes Foto. Also muß ich nahe ran. Es nützt mir nichts, den Schmetterling aus einem Meter Entfernung zu fotografieren. Deshalb muß ich alles tun, damit der Falter sitzen bleibt, wenn ich mich anpirsche. Aber wie mache ich das? Ja, das ist schon die "halbe Kunst". Wenn ich mich jetzt also "über den grünen Klee" selbst lobe, weil ich den C-Falter so schön fotografieren konnte, dann liegt es auch daran, weil ich in der Lage bin, dorthin zu kommen, wo es möglich wird, gute Fotos zu machen. Ich weiß genau, das Insekt sieht mich. Es ist aufmerksam und beurteilt die Situation. Und Wegfliegen ist das Normale, für so einen Schmetterling. Aber nicht bei mir, denn ich bin schlauer als er... ;-)



Wie "schlauer"? Ein Insekt denkt doch nicht! Das vielleicht nicht, aber die kleinen Tierchen unterscheiden zwischen "gefährlich" und "ungefährlich", davon bin ich überzeugt. Ich muß dem Insekt "klarmachen", daß ich ungefährlich bin, dann darf ich solche Fotos "schießen"... ;-)



Also das Wichtigste ist, keine schnellen, ruckartigen Bewegungen zu machen. Solche bewertet ein "Fluchttier" als "Angriff". Manchmal muß ich auch völlig stillstehen und darauf warten, daß das Insekt eine Bewegung macht. Dieses Verhalten "funktioniert" z.B. auch bei den Enten. Irgendwann - das ist jetzt meine Erfahrung und keine "Wissenschaft" - akzeptieren mich die Tiere als Teil der natürlichen Umgebung. Etwas leichter ist es da bei solchen Motiven wie den "Eicheln"... ;-)



Doch schon beim nächsten Motiv ist wieder bedächtiges Vorgehen angebracht. Auch die "Gebänderte Prachtlibelle", ein Weibchen in glänzendem "Grün-Gold", blieb sitzen und ich schaffte es im ersten Versuch, meine Kamera bis auf wenige Zentimeter an sie heran zu bringen.



Libellen sehen alles. Ob ich mich von vorne oder von hinten annähere, für Libellen gibt es keinen "toten Winkel". Ich wiederhole mich, aber es ist ja immer wieder erstaunlich... der Kopf einer relativ großen Kleinlibelle wie dieser hier ist ca. 3 Millimeter breit.



Nun will ich noch zeigen, daß ich auch im "Gegenlicht" schöne Aufnahmen machen kann. Dafür habe ich den normalen Belichtungswert der Kamera "in den Keller gefahren" und siehe da, die Fotos sind in Ordnung...



...und weil es so schön war, gleich noch eines hinterher. ;-)



Die letzten vier Fotos machte ich an einem Fischweiher. Aus irgendwelchen, mir unbekannten Gründen, sah ich dort noch keine "Großlibelle". Dann ging ich weiter zum Tennisweiher, lief einmal rund herum und entdeckte einen dunklen Schmetterling auf einer weißen Blüte. Ich weiß, ihr könnt es nicht mehr hören, aber dieser Schmetterling war jetzt nicht mein Kumpel oder so, aber er blieb sitzen, als ich vorsichtig nachfragte, ob ich ihn fotografieren dürfte... ;-)



Es ist ein "Kleiner Eisvogel". Ein schöner Name, wenn auch unpassend, wie ich finde, denn der eigentliche "Eisvogel" ist bekannt für sein unverwechselbares, wunderschönes Blau. - Auch am Tennisweiher "mußte" ich noch einmal gegen das Licht fotografieren. Der dunkle Hintergrund ist das Wasser und die Sonne scheint von vorne rechts ins Bild.



So, nun hoffe ich, bewiesen zu haben, daß ich das Fotografieren nicht völlig verlernte. ;-)

Auf dem Heimweg sah ich dann noch Nachbars Katze mit dem Glöckchen auf der gemauerten Gartenpforte sitzen. Eigentlich läuft sie weg, wenn ich komme, oder sie döst in der Sonne. Dieses Mal wußte sie nicht recht, was sie machen soll. Ein prüfender Blick nach unten konnte sie nicht dazu verleiten, mit einem spontanen Sprung die unangenehme Situation zu klären. ;-)

23.8.17 04:27
 
Letzte Einträge: Eichendorff läßt grüßen!, Zeiten ändern sich!, Darf der denn das? , Können Tiere sprechen?, In eigener Sache - Teil 2


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Indianwinter (23.8.17 15:00)
Ja, Du kannst es noch, das Fotografieren : ) und ich glaube, deine Taktik ist ganz genau richtig,
Dich sozusagen in die Natur einzufügen, so dass die Tiere denken, Du bist ein Teil davon.

Und es freut mich natürlich, eine Mieze hier bei Dir zu sehen. Obwohl ich gegen das Glöckchengeklingel bin. Das ist bei jeder Bewegung zu hören...
Die Katzen haben feine Ohren und einen ständigen "Tinnitus" im Ohr, ich weiß nicht, ich selbst würde irre werden.

Doch die Fotos sind toll, besonders gefallen mir immer auch die Aufnahmen im Gegenlicht : D

LG, bis dann, Indianwinter


Mirco / Website (23.8.17 16:33)
Alle Bilder sind super, aber Bild eins und vier finde ich gigantisch gut!

Natürlich macht wie immer dein Text die Sache rund

Viele Grüße diesmal aus Hangzhou, von dort geht später mein Flieger (mach mich mal wieder auf den Weg etwas zu erleben).

Mirco


Twity-Autor / Website (25.8.17 14:48)
Zauberhafte Naturbilder, einfach wunderschön! :-) :-)

Liebe Grüße von Twity-Autor

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