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Matthäi am Letzten!

Das Leben "setzt" die Themen und heute wäre ein gewisser "Corona-Virus" unter die Lupe zu nehmen, der die ganze Welt "verwirrt". Der Bundesgesundheitsminister spricht höchst persönlich zu den "Bürgern". Die "Bürgerinnen" vergißt er in der Aufregung. ;-)

Ja, die Aufregung ist groß - jedenfalls bei einigen Mitmenschen. Auch deshalb, weil "die Börse" dabei ist, munter unser Geld zu verbrennen. Verdammt, das darf doch nicht sein! Wegen einer harmlosen Grippe eine weltweite Untergangsstimmung. Was sagen eigentlich die "Zeugen Jehovas" dazu? ;-)

Spaß beiseite. Wir haben nichts mehr zu lachen. Das Corona-Virus grassiert wie einst die "schwarze Pest" über die Länder dieser Welt. Es wird nicht mehr lange dauern, dann wagen sich "dunkle Mächte" aus ihren düsteren Verstecken und übernehmenn die Weltherrschaft. Die lächerlichen Politiker von heute raten uns zum Händewaschen. Wie kläglich, wie peinlich! Habt ihr nichts Besseres für uns?

Nur keine Panik - das ist jetzt das Wichtigste! Weltweit wird an den "Börsen" unser Geld verbrannt - und wir sollen keine Panik bekommen? Unsere Arbeitgeber werden pleite sein, bevor wir es wieder wagen können, ohne Gefahr für Leib und Leben unsere Wohnungen zu verlassen. Die ahnungslosen Politiker raten uns zur "Heimarbeit", Kirchen und Kunst-Tempel werden geschlossen, Großveranstaltungen jeglicher Art abgesagt.

Böse Geister sind unterwegs...



Jeder ist sich selbst der Nächste! Das "Faustrecht" löst demokratische Menschenrechte ab...

Wie bitte, das ist alles nur Spinnerei? Tatsache ist jedenfalls, daß ein paar Nachteile der "Globalisierung" deutlich werden. Wenn lebenswichtige Dinge, wie z.B. Medikamente, nur noch in Billiglohnländern hergestellt werden und im Notfall nicht mehr "auf dem Markt" sind, dann kann uns allein diese Tatsache in große Schwierigkeiten bringen.

Weil das alles noch nicht genug ist, öffnet jetzt der Diktator Erdogan seine Grenzen für die Flüchtlinge. Wenn diese dann "losstürmen" und Landesgrenzen unkontrolliert überschreiten, das Corona-Virus im Gepäck, dann gnade uns Gott!

Also mein Plan steht fest! Ich werde tief in den Wald hinein gehen, mir ein Baumhaus bauen und es verbarrikadieren. Wer auf eine ähnliche Idee kommt, dem muß ich leider sagen, daß er womöglich von mir eine Ladung Schrot in den Hintern abbekommt. Seit vorsichtig Leute, was ihr tut und wo ihr es tut, es könnte eure letzte Tat gewesen sein. ;-)

29.2.20 11:44


Die Zeit und der Teufel!

Nachdem wir uns zuletzt ein paar Gedanken um wesentliche Lebensfragen machten, entspannen wir uns heute wieder, lehnen uns bequem zurück, sind bereit für ein Lächeln und fragen: "Warum gibt es morgen einen zusätzlichen Tag?" ;-)

Es riecht nach "Betrug", auch wenn sich der 29. Februar schon lange in unserem Kalender befindet. Doch Vorsicht, wer will sich schon gerne mit römisch-katholischen Päpsten anlegen, jenen großen "Kalender-Virtuosen", die gerne ein wenig "Gott spielen" wollten, indem sie in den ewig gleichen "Zeitenlauf" eingriffen!

Der Karneval ist vorbei, die Fastenzeit gekommen, der närrische Humor versiegt... Nein! Hört euch mal die klugen Worte des Berry Ryan an, seines Zeichens Philosoph und Schlagersänger! ;-)

...denn die Zeit ist das, was bald geschieht.
...denn die Zeit läuft vor sich selber fort.
...heute ist schon beinah' morgen.
...Zeit macht nur vor dem Teufel halt!

Die Schlagersänger waren schon immer die Klügsten, yeah, yeah, yeah! Sie wissen auf die kniffligsten Fragen eine Antwort - siehe: "Wo laufen sie denn?" "Da, da, da. Nur heute scheinbar nicht, denn freitags ist sie nie da!" ;-)

Doch kehren wir zurück zur "Zeit". Wenn wir sie und den "Raum" einmal überwunden haben, dann düsen wir im Sauseschritt und bringen von unserem Himmelsritt gerne auch die Liebe mit! ;-)

Also, es ist tatsächlich so: Unsere Zeit läuft zu langsam ab. Sie schafft es nicht, innerhalb von 365 Tagen die Sonne vollständig zu umrunden. Es bleiben ein paar Stunden, gerade so viele, daß nach vier Jahren ein ganzer Tag fehlt - und dieses Minus gleichen wir dann Ende Februar wieder aus - durch ein sogenanntes "Schaltjahr".

Wir haben einen zusätzlichen Tag gewonnen! Was machen wir damit? Na klar, wir bleiben entspannt und lächeln weiter, bis die Liebste den Raum betritt. "Küss´ die Hand, schöne Frau, ich bin der Märchenprinz!" "Von wegen Märchenprinz", meint die Freundin und behauptet, "jeder Südfranzose hätte etwas in der Hose". Auf eine solche Ignoranz bin ich nicht vorbereitet, wechsle schnell das Thema und bemerke kleinlaut: "Ja - ich bin mit dem Rad´l da! Auf der Herfahrt hätte ich drei Chinesen mit ´nem Kontrabaß überholt!"

Es ist Zeit, daß der nach "Pitralon" stinkende "Märchenprinz" einen Abgang macht, meint meine Freundin, und so trete ich draußen auf der Straße kräftig in die Pedale, parke vor der Sparkasse und rufe laut: "Das ist ein Bi-Ba-Banküberfall!"

Es kommt, wie es kommen muß. Nun sitze ich hinter "Schwedischen Gardinen" und darf auf das Unangenehmste feststellen, daß sich der Ablauf von Zeit unterschiedlich anfühlt. Ich befürchte sogar - da ich ein kleiner Teufel war - der alte Berry Ryan hat recht und die Zeit macht tatsächlich nur vor dem Teufel halt!" ;-)

28.2.20 09:06


Ein asoziales Element!

"Ich bin ein asoziales Element!"

Weil ich nie aufhöre, mir die großen Fragen des menschlichen Daseins zu stellen und zu beantworten, komme ich heute zu dieser deprimierenden Feststellung. "Asozial" bin ich vor allem deshalb, weil ich es mag, alleine zu sein. Ich vertrage es nicht, wenn man mir "reinquatscht"! ;-)

"Asozial" bin ich auch, weil ich denke, die meisten Menschen "schwätzen" nur. Solches "Geschwätz" ertrage ich nicht! Wenn z.B. jemand sagt, er begäbe sich auf den Weg der "Selbstfindung", dann sollte er wissen, daß sich, bildlich gesprochen, ein Spiegel nicht selbst betrachten kann. "In mich hineinhören"? Wie soll das gelingen? Wenn ich mich selbst befrage, wer ich bin und was ich will, ist doch dem "Selbstbetrug" Tür und Tor geöffnet!

Ich aber sage euch - aufgrund meiner Selbstbeschau - ich bin ein "asoziales Element"! Wie ihr eben gehört habt, ist eine solche Aussage mit Vorsicht zu genießen. Ihr solltet mir bei dieser "eitlen Selbstbespiegelung" nicht sofort Glauben schenken. ;-)

Womit ich beim Nachdenken immer Probleme habe, ist die Frage, ob ich "zufällig" auf der Erde bin, oder ob hinter meinem Dasein ein Plan steckt? Als Jugendlicher war ich überzeugt, Gott hätte etwas Besonderes mit mir vor. Heute denke ich, Gott ist der "Gleichmacher" schlechthin. Für ihn sind wir alle gleich, für ihn ist das menschliche Bedürfnis nach der "Selbstfindung" ein falscher Ansatz. Er meint, wer immer wir persönlich auch sind, es kommt nur darauf, nicht an die falschen Götter zu glauben.

Das ist der Weg für die "schlichten Gemüter". Nicht selbst nachdenken, sondern Andere machen lassen! Das ist auch der Weg, wie Immanuel Kant es kritisierte, in die "selbstverschuldete Unmündigkeit". Im Gegensatz dazu stehen deutsche Mystiker, die von der Kanzel herunter jedem einzelnen "Gemeindemitglied" empfahlen, alles Eigene aus sich zu entfernen, um Platz für das Göttliche zu schaffen. (Selig sind, die da geistlich arm sind.)

Wir sehen, auf das "eigene Ich" besonderen Wert zu legen, das ist nicht "christlich". Eine "Selbstfindung" ist einem Christen-Menschen nicht zu empfehlen, damit wirft er sich nur selbst die Knüppel zwischen die Beine. Andererseits ist es doch so, daß ich nichts Anderes habe, als das "eigene Ich"!

Weil das so ist und weil ich auf die Frage nach dem "Zufall" oder der "Absicht" meines Daseins keine zufriedenstellende Antwort bekomme, sollte ich zumindest eine gewisse "Bauernschläue" an den Tag legen. Wenn ich also meinem "Ego" nicht entkomme, wenn es alles ist, was ich habe, dann sollte ich es auch "lieben"!

Das gilt natürlich insbesondere dann, wenn ich der Meinung bin, daß ich ein "gewolltes Wesen" bin, daß mein Dasein auf dieser Erde nicht ein "Zufälliges" ist.

Wer mit seinem Denken einmal soweit gekommen und überzeugt ist, es sei folgerichtig, der muß sich nicht mehr fragen, was der Sinn des Lebens sei. Sinn des Lebens ist immer zunächst die "Eigenliebe". Damit ich aber nicht falsch verstanden werde - innerhalb dieser "Eigenliebe" kann ich ein völlig altruistisches Leben führen. Eine "Mutter Teresa" wäre nicht in der Lage gewesen, Anderen zu helfen, wenn sie sich selbst in Frage gestellt hätte.

Nun wird deutlich, wo "mein Problem" liegt, welche Frage ich mir zu stellen habe: "Darf ich mich von der Welt zurückziehen, darf ich 'asozial' sein, wenn ich mich doch selbst liebe? Bedeutet 'Eigenliebe" nicht auch, all das zu lieben, was um mich herum existiert?" An dieser Stelle "riecht" es nach "christlicher Nächstenliebe", doch unser Jesus mag ja vor allem die unschuldigen Kinder, die noch nicht viel nachgedacht haben, über das "eigene Ich", die sich noch nicht versündigt haben! ;-)

26.2.20 10:35


Arbeitslager oder Lebensfreude?

Nach dem Krieg - beglückte uns der Adenauer,
ein zäher Kerl, von bewundernswerter Lebensdauer,
als er dann endlich - im 'Sauerstoffzelt' - von uns ging,
stieg ein zigarrerauchender Dicker in den Ring.

Diesem Anti-Sportler schrieb man die 'soziale Marktwirtschaft' zu,
doch er hielt sich nicht lange, so schob man uns in aller Ruh`,
einen ehemaligen Nazi unter, einen ganz schlimmen Finger -
die Bühne betrat - wir vergessen ihn schnell - Kurt-Georg Kiesinger.

Das Volk hatte genug - es wollte jetzt einen Sozialdemokraten,
die Konservativen meinten, dies würde dem Lande schaden,
doch das Volk holte sich nach dem Willy auch noch den Helmut,
und schau´n wir zurück, es tat uns allen ganz gut!

Wir in Deutschland sind - angeblich - eine "überalterte" Gesellschaft. Dennoch gibt es auch bei uns viele Menschen, welche die 60er- und 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts nicht bewußt erlebten. Dazu gehören z.B. auch Bürger und Bürgerinnen, die in der DDR unter völlig anderen Umständen aufgewachsen sind.

Heute sprechen wir davon, nicht ohne Grund, daß unsere Gesellschaft "verroht". Jeder weiß was ich meine, die Fakten sind bekannt. Und nun behaupte ich - das mag Manchen erstaunen - in der BRD der bezeichneten Zeit herrschten wesentlich "schlimmere Zustände" als heutzutage. Ich denke, das sollte man wissen, gerade dann, wenn man glaubt, vor der Zukunft Angst haben zu müssen.



Da ist, als erstes Beispiel, der "Kalte Krieg". Die "Westmächte" gegen den "Ostblock" - "Kapitalismus" gegen "Kommunismus". Beide Seiten standen sich unversöhnlich gegenüber, in jeglicher Hinsicht und speziell in Deutschland, sowohl in der DDR als auch in der BRD, standen Waffenarsenale unbeschreiblichen Ausmaßes. Und ständig wurde an der Rüstungsspirale gedreht, ein "Wettrüsten" ohne Ende.

Die beiden deutschen Staaten wetteiferten, wo es nur ging. Die DDR erzielte vor allem im Sport große Erfolge. Heute kennen wir die Umstände viel besser, aber "damals" lagen die Tatsachen noch nicht auf dem Tisch. Die ganze Welt wunderte sich, wie erfolgreich die kleine DDR ist. So dauerte es nicht lange, und die DDR war weltweit anerkannt.



Der mir wichtigste Punkt ist folgender. Heute beklagen wir den Haß gegenüber Fremden, der in unserem Land sichtbar wird. "Damals" galt der Haß der "etablierten" Gesellschaft der eigenen Jugend. Die Älteren glaubten, den Jüngeren vorschreiben zu können, wie sie zu leben hätten. Das galt auch für Frauen. Diese beiden Gruppen wurden unterdrückt und beschimpft. Der hauptsächlich "konservative" Bürger scheute sich keineswegs, die aufmüpfige Jugend ins Arbeitslager stecken zu wollen, oder gar Schlimmeres.

Wer das nicht erlebt hat, kann es sich nicht wirklich vorstellen. Oft standen sich Väter und Söhne kampfbereit gegenüber und die Mutter stand zwischen den Beiden. Die Väter sprachen im Ton eines Feldwebels bei der Wehrmacht ihre Befehle aus und alle Anderen hatten zu gehorchen. Wir sollten wissen, daß solche "Spießbürger" ihre politische Heimat vor allem bei der "CDU/CSU" hatten. Die "Merkel-CDU" ist bei Weitem nicht mehr das, was sie in den Jahrzehnten nach dem "Zweiten Weltkrieg" war. Doch weil es immer noch genug "Beton-Köpfe" gibt, müssen wir heute mit einer "AfD" leben.



Vielleicht erwecke ich einen falschen Eindruck, wenn ich sage, ich habe schon Schlimmeres erlebt, als die heutigen Zustände. Das möchte ich natürlich nicht, denn unsere gegenwärtigen Probleme sind gewaltig. Aber ich habe den Umgang mit der Angst lernen müssen und bin heute recht entspannt. Wenn ich einige Jahrzehnte und noch weiter zurückblicke, dann stelle ich fest, daß wir Menschen immer länger und besser leben.

Wenn mich jemand vor einem fallenden Stein warnt, der meinen Kopf treffen könnte, bin ich ihm dankbar. Wenn mir aber jemand sagt, mich könnte eines fernen Tages ein fallender Stein treffen, dann halte ich diese Aussage für dummes Geschwätz. Soll heißen, es ist noch nicht entschieden, wie es unseren Ur-Enkeln und deren Nachkommen ergehen wird. Warum also sollten wir in Panik verfallen? Warum sollten wir Angst haben? Die Wahrheit ist, daß sich der Mensch schon immer zum Besseren hin entwickelt hat. Es besteht guter Grund, positiv zu bleiben und die "Lebensfreude" nicht den "Verrückten" zu überlassen. ;-)

23.2.20 08:24


Zum besseren Verständnis?

Wer kann sich noch erinnern, an all die brennenden Flüchtlings-Unterkünfte, in denen nicht nur arme, hilfesuchende Menschen ums Leben kamen, sondern auch die "Willkommens-Kultur" unseres Volkes erstarb?

Heute herrscht der Haß. Heute werden Kräfte in Amt und Würden gehoben, die gegen Flüchtlinge hetzen, die von "Umvolkung" sprechen. Unser Nachbar soll kein Fremder sein, für dessen kleine Eigenheiten wir kein Verständnis aufbringen wollen. In unserem Umfeld soll "deutsch" gesprochen werden, denn schließlich sind wir hier in Deutschland und jeder hat sich darauf einzustellen.

Vielleicht jedoch wirft den tiefsten Graben zwischen uns Deutschen und den Flüchtlingen die unterschiedliche Religion auf. Was nützt mir denn meine "Nächstenliebe", wenn ich nicht darauf vertrauen kann, daß es auch meine neuen Nachbarn aus dem Flüchtlingsheim gut mit mir meinen? Nein, da bin ich lieber vorsichtig und schotte mich ab. Sollte "einer von denen" an meiner Haustür klingeln und mich in einer fremden Sprache um Hilfe bitten, dann rate ich ihm, erst mal meine Sprache zu lernen.

Zu "uns" gehören auch Kranke, Verwirrte, wie jetzt in Hanau. Zu "uns" gehören auch Verbrecher, Mörder, die in den Vorgarten einer Familie eindringen und kurzerhand einen Menschen erschießen, dessen "freie Meinungsäußerung" sie nicht tolerieren wollen. Zu "uns" gehören auch unfähige Behörden, die trotz klarster Hinweise mordende Nazi-Organisationen nicht erkennen und deshalb eine Mitschuld an deren Verbrechen tragen.

Die "Schuldverteilung" ist eine komplizierte Angelegenheit. Selbst gutgemeinte Aufforderungen, den Holocaust nie zu vergessen, können das Gegenteil dessen bewirken, wozu sie gedacht sind. Manche Menschen fühlen sich in die Enge getrieben. Manche Menschen wollen nicht ständig in der Verantwortung stehen. Sie denken, irgendwann muß es einmal vorbei sein, zumal sie wissen, selbst keine persönliche "Schuld" zu tragen. Die Meisten "von uns" wollen keine "Belehrung von oben" und so kann eine gut gemeinte Absicht zum Bumerang werden.

Immer dann, wenn "bei uns" sinnlos gemordet wird, wie gestern in Hanau, stellen sich Fragen über Fragen, bei denen es keinen Anfang und kein Ende gibt. Mit der Bewältigung der Situation sind wir überfordert, wir sind "sprachlos". Verlagern wir allerdings das sinnlose Sterben in eine andere Region und nennen es "Krieg", dann ändert sich sogleich unsere Befindlichkeit. Wir erlauben uns, wegzusehen, obwohl das Leid noch größer, die Unmenschlichkeit noch schockierender ist.

Mit solchen Gedanken schalte ich den Fernseher ein und sehe zufällig "Werbung". Die Sonne scheint, eine glückliche Familie sitzt vor dem Haus an einem reich gedeckten Frühstückstisch. Mutter, Vater, Kind schmieren sich die wohlschmeckende Butter aufs Brötchen und es wird der Eindruck erweckt, als sei Fett und Weizenmehl das Beste für unseren Start in einen schönen Tag. Niemand, absolut niemand möchte jetzt sehen, wie dem Vater, durch einen Kopfschuß getötet, das leckere Brötchen aus der Hand fällt. Lieber lassen wir uns belügen, lieber leben wir in einer Welt des schönen Scheins, als das Elend ertragen zu müssen, welches tagtäglich unsere Realität bestimmt.

21.2.20 08:07


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