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23.6.19 15:13


Einmaliges Erlebnis!

Es ist eine kleine Sensation, die ich euch heute zu bieten habe! Als ich ihn an mir vorüber fliegen sah, wollte ich es erst nicht glauben, aber dann rannte ich hinter ihm her. Sein schwerfälliger Flug ließ mich hoffen, daß er bald zur Landung ansetzen würde.

So war es dann auch. Der "Große Eichenbock", auch "Heldbock" oder "Riesenbock" genannt, ließ sich auf einer "Echten Kamille" nieder und ich war da, stellte mich zwischen ihn und die Sonne und nun begann ein verheißungsvolles Spiel. ;-)



Mir war nicht klar, um welchen Käfer es sich handelte. Sein Körpermaß betrug etwa vier Zentimeter. Die beeindruckend langen, gegliederten Fühler erinnerten mich an einen Büffel, bzw. an einen Steinbock. Er kletterte etwas umständlich auf der Kamille umher und begann zu fressen.



In einer Zeit, in der viel über "KI" (Künstliche Intelligenz) gesprochen wird, erlebe ich meine "menschlichen" Augen als "perfektes Instrument". Das Problem ist nur, wie kann ich mein "digitales Auge" in die Lage versetzen, ebenfalls gut zu sehen und festzuhalten, was da vor mir auf der Kamille krabbelt.



Tausend Gedanken schießen mir durch den Kopf. Der "Große Eichenbock" bleibt nicht sitzen. Wie schön wäre es, jetzt eine Libelle vor mir zu haben, die mich fragend anschaut, sodaß ich in Ruhe ein paar gute Fotos schießen kann. Ja, der "Große Eichenbock" hat es mir schwer gemacht und schon entschließt er sich, weiterzufliegen.



Doch nun schlägt meine "Sekunde", denn diesen "Abflug" ahne ich voraus. Er öffnet die Flügel und ich drücke auf den Auslöser. Wie er so davonschwebt weiß ich, daß ich ihn im richtigen Augenblick "erwischte" und recke jubelnd die Arme in die Luft. Das war wieder so ein Moment, für den ich so ziemlich alles gebe! ;-)



Der "Große Eichenbock" ist einer der größten Käfer in Mitteleuropa. Er ist vom Aussterben bedroht und soll eigentlich "nachtaktiv" sein. Die Fotos entstanden um ca. 19.40 Uhr. Mir ist er nie aufgefallen, oder anders gesagt, ich sah ihn zum ersten Mal. Das er gerne "Kamille" frißt, wissen sicher nur wenige "Fachleute", denn er mag, laut Internet, vor allem den Saft "absterbender" Eichen. Ich freue mich "tierisch", daß ich euch so ein seltenes, außergewöhnliches Insekt präsentieren kann! :-))

Doch der "Große Eichenbock" ist natürlich nicht alles, was ich zu bieten habe. ;-) Wenn ich mich recht erinnere, wollte ich euch den "Bienenfreund" bzw. das "Büschelschön" noch einmal zeigen. Dieses Foto wählte ich aus, weil es gut die nachkommenden Blüten zeigt. Da geht also noch was.



Es ist wahr, heute zeige ich keine Libellen. Dafür rutscht der im Gegenlicht leuchtende "Klatschmohn" wieder ins Programm. ;-)



Fotos im Gegenlicht, ich brauche mich eigentlich nicht zu wiederholen, sind immer "experimentell". Hier die "Platterbse".



Auch das "Kleine Wiesenvögelchen" mag, wie der "Große Eichenbock", die "Echte Kamille". Unbeirrt saß es in der Sonne - ich hätte mir in der Zwischenzeit einen Tee brühen können. ;-)



Zum Schluß will ich euch meinen derzeitigen "Lieblingsort" vorstellen.



Ich bin sehr gerne hier. Es führt nur eine schmale Straße vorbei und wie mir vorgestern der Besitzer der "Anlage" erzählte, hätte er schon mehrere Male eine "Kreuzotter" gesehen. Das kann ja noch spannend werden, zumal ich jetzt auch mit "offizieller Erlaubnis" die nötige Bewegungsfreiheit habe. ;-)

22.6.19 09:01


Die Königin und ihr Gefolge!

Ein sehr heißer Tag. Das Vergnügen, an der frischen Luft sein zu können, war ein Zweifelhaftes. ;-)

Wir beginnen mit einem leichten "Aufgalopp". ;-) Zwei Pärchen der "Blauen Federlibelle" bei der Eiablage. Ich zeige euch - der Deutlichkeit halber - nur diese Beiden. Insgesamt "standen" auf engem Raum sehr viel mehr dieser "Braut-Paare" zusammen.



Gerne zeige ich euch einmal die unterschiedlichen Größen der Libellen. Die eben gesehenen Kleinlibellen sind "winzig", im Vergleich zur "Großen Königslibelle", die auch noch kommt. ;-) Aber jetzt erst einmal die "Blaue Federlibelle" im Flug und die "Gemeine Keiljungfer" sitzend.



Nun wird aus der eben größeren Libelle die kleinere, denn die "Keiljunger" muß sich mit dem "Blaupfeil" vergleichen.



Die größte Libelle am Weiher konnte ich leider nur "solo" ablichten. Sie ist wirklich beeindruckend, wenn sie vorbei fliegt. Noch toller ist es, wenn sie mir ihren Sitzplatz verrät. ;-) Oft genug ist die "Große Königslibelle" unablässig unterwegs.



Aber selbst diese auffallend gemusterte, sehr große und schöne Libelle ist leicht zu verwechseln. Es ist mir häufig genug passiert. ;-) Ähnlich groß und schön ist die "Blaugrüne Mosaikjungfer". Hier bin ich mir aber sehr sicher, daß ich richtig liege. ;-) Ich bin zwar kein Wissenschaftler, aber "neugierig" bin ich doch. So ist mir aufgefallen, daß sich die "Große Königslibelle" auch schon mal an ein "windiges Hälmchen" hängt, ohne dabei die Umgebung beobachten zu können.



Das würde ein "Blaupfeil" nie tun. Wenn bei der "Landung" ein Grashalm zu sehr nachgibt, dann fliegt er weiter. Er mag es, auf den Teich zu blicken und ankommende "Gegner" zu vertreiben. Alle Großlibellen - so jedenfalls meine Beobachtung - verteidigen ihr Revier gegen jeden möglichen Konkurrenten.



Um euch Fotos zeigen zu können, muß ich "erfolgreich" gewesen sein. Doch es ist oft ein "zähes Ringen", bis ein gutes Foto gelingt. Hier zeige ich euch, wie ärgerlich es manchmal ist, wenn eigentlich alles paßt, nur die "blöde Libelle" will sich einfach nicht "richtig" hinsetzen. ;-)



Manchmal, und da bin ich sehr unbescheiden, kann ich euch "Sachen" zeigen, die ihr sonst nicht zu sehen bekommt. Wer Angst vor Spinnen hat, dem kann ich versprechen, diese hier ist tot. Es ist nur eine leere, federleichte Hülle, die an "einem seidenen Faden hängend" meine Aufmerksamkeit erweckte.



Dazu passend nun ein "Raupen-Gespinst". Aus "Gunzenhausen", gleich hier bei mir um die Ecke, wurde gestern in vielen "Medien" von einer "Raupen-Plage" berichtet. Ich hingegen beobachtete ein "Gespinst", in dem die Raupen offenbar in der heißen Sonne "vertrockneten". Warum sie allerdings selbst "eingesponnen" sind, kann ich mir nicht erklären.



Keinen Wassermangel litt diese knospende Mohnblume. Die feinen Härchen sind immer wieder mal ein Foto wert. ;-)



Gestern blieb ich einige Stunden am Weiher und schlug mich auch "seitwärts in die Büsche". ;-) Das Rot der Mohnblumen war auffällig, aber auch, daß kaum Schmetterlinge unterwegs waren. Auf einer bunten, völlig unberührten Wiese sah ich nur hie und da mal einen fliegen. Dabei bietet z.B. die "Wilde Malve" ihren Pollen gleich in Massen an.



Sehr gut gefiel mir auch der gelb-orange "Hornklee". Ich befestigte ihn auf dem Geländer einer Holzbrücke, wo es zu einem im Schatten liegenden Bach hinunter ging. So kam der dunkle Hintergrund zustande.



Das Gleiche tat ich mit dieser Feder. Man sieht ja nie so genau hin, wie schön strukturiert sie ist.



So weit mein Bericht über meinen gestrigen Aufenthalt am Weiher. Mich interessieren ja die Fische im Wasser weniger, aber dieser kleine Kerl fiel mir dann doch auf. Zunächst dachte ich, er wäre ein Stück Holz, weil er sich bewegungslos treiben ließ, aber dann erkannte ich doch, um was es sich da handelt. Es war der - wenn auch sehr kleine und wohl noch ungefährliche - "Hecht im Karpfenteich". ;-)



Mit dem letzten Foto komme ich auf einen früheren Beitrag zurück. Ich zeigte euch ein kleines, rotes Blümchen und bis heute ist unklar, um welche Pflanze es sich handelte. Hier nun ein weiteres Foto mit der Hoffnung, des Rätsels Lösung zu finden. ;-)



20.6.19 11:17


Der Fußball im Abseits!

Die deutsche Frauen-Fußball-Nationalmannschaft erreichte ohne Gegentor den Gruppensieg bei der derzeit laufenden Fußball-Weltmeisterschaft. Bedauerlich ist dabei der Ausfall der besten deutschen Spielerin - Dzsenifer Marozsán. Sie wurde "Spielerin des Jahres" in der französischen Liga, also dort, wo der beste Frauenfußball in Europa gespielt wird.

Während speziell der "deutsche Anhang" beim Zehenbruch der Spielgestalterin mitlitt, müssen die Fußball-Begeisterten im Allgemeinen schmerzhafte Regeländerungen in Kauf nehmen. Da wird z.B. bei einer klaren "Abseits-Situation" nicht sofort die Fahne gehoben, sondern das Spiel wird weiter laufen gelassen, bis die aktuelle Spielsituation ein Ende gefunden hat. Der Sinn dahinter: Man kann anschließend per Video-Beweis aufklären, ob ein möglicher Weise erzieltes Tor anerkannt wird, oder nicht.

Ich weiß, wer kein Fußball-Fan ist, den interessiert das nicht. Doch derzeit wird überall auf der Welt Fußball "geguckt", von Kanada bis Australien, von Südafrika bis Japan. Eine gravierende Änderung im "Fußball-Regelwerk" kann immer als "Schuß nach hinten" losgehen. Worum geht es...?

Die meisten von uns Hobby-Fußballern haben gelernt, "abseits" ist, wenn der "Ball den Fuß verläßt". Anders gesagt: Wo steht mein Mitspieler, wenn ich ihm den Ball zuspielen will? Es war bisher also völlig egal, wo und wann mein Mitspieler den von mir zugespielten Ball erhielt - entscheidend, ob der Schiedsrichter eine Abseitsstellung erkennt oder nicht, war der Moment, in dem mein Zuspiel erfolgte, in dem der Ball meinen Fuß "verließ". Das zu entscheiden war oft schwierig, denn der Schiedsrichter-Assistent mußte sowohl den "Ball-Absender", als auch die möglichen "Ball-Empfänger" im Auge haben.

Nun passierte bei der Frauen-WM Folgendes. Beim Zuspiel stand eine Mitspielerin im "Abseits". Nach der "alten Regel" hätte der Assistent sofort die Fahne gehoben und der Schiedsrichter hätte das Spiel durch seinen Pfiff unterbrochen. Nach der "neuen Regel" ließ man den Ball erst einmal fliegen, und sowohl zwei Abwehrspielerinnen als auch eine Angreiferin rannten los, um den Ball zu erreichen.

Am schnellsten war eine Abwehrspielerin, die aber unglücklicher Weise den Ball ins eigene Tor köpfte. Da sich die Angreiferin nicht in unmittelbarer Nähe der Eigentor-Schützin befand, diese also nicht "behinderte", wurde aus ihrer ursprünglichen, klaren Abseitsstellung ein "passives Abseits" und das "Eigentor" wurde anerkannt.

Das ist, gelinde gesagt: "Schwachsinn". Erstens sind alle drei Spielerinnen nach dem Ball gelaufen und haben dadurch gegenseitigen Einfluß auf sich und das Spiel genommen. Zweitens stand, wiegesagt, die Angreiferin beim Abspiel klar im "Abseits". Das sogenannte "passive Abseits" kommt nur dann zum Tragen, wenn sich eine Angreiferin völlig aus der Spielsituation heraushält und durch ihre Anwesenheit auf keine andere Spielerin Einfluß nimmt.

Die Bewertung der beschriebenen Situation erfolgte natürlich mit Hilfe des "Video-Beweises". Dabei wird die Situation mehrfach aus verschiedenen Perspektiven angeguckt und dann entscheidet der vor Ort anwesende Schiedsrichter, bzw. die Schiedsrichterin. In meinen Augen kann es nicht sein, daß sich eine "Entscheidung" während des Fluges des Balles ändert. Was "abseits" war, muß "abseits" bleiben, denn das eigentlich "Irrsinnige" an der neuen Regelauslegung ist Folgendes:

Wären in beschriebener Spielsituation die beiden Abwehrspielerinnen einfach stehen geblieben, hätten das Fußballspielen "eingestellt", dann wäre niemals ein Tor gefallen, denn die Angreiferin hätte bei einer eigenen "Ballberührung" immer im "Abseits" gestanden.

"Der Fußball" macht es sich zur Zeit selbst schwer. Ständig gibt es Unklarheiten, wann nun ein "Handspiel" gepfiffen werden muß und wann nicht. Und dann der zweifelhafte "Videobeweis", der zwar oft für Klarheit sorgt, der aber auch immer wieder zu "Fehlentscheidungen" führt und die Zuschauer im Stadion ratlos zurückläßt. Vor allem aber ist nicht klar, wann und wie er eingesetzt werden soll.

Wenn man jetzt noch mit einer neuen Regel bezüglich der schon immer strittigen Beurteilung einer "Abseits-Stellung" daherkommt, dann fügt man zumindest dem Profi-Fußball erheblichen Schaden zu, dann wird das weltweit riesige Interesse am Fußball vielleicht einmal weniger werden. Daran sollten die Hüter des Regelwerkes bei der "FIFA" denken!

18.6.19 08:07


Oma´s Reise ins Glück!

Was klappert dort drüben am rauschenden Bach?
Die falschen Zähne der Oma - "die" machen den Krach!
Was ist geschehen?
Was hat sie gesehen?
Der "Leibhaftige" trat ein - in Oma´s Schlafgemach!

Sie zittert vor Angst - ist nun alles vorbei?
Ist es dem Allmächtigen wirklich einerlei,
ob sie geht oder bleibt,
was morgen sie treibt?
Dann wird sie ruhiger: "Es sei wie es sei!"

Am nächsten Tag geschieht, was zu erwarten war.
Der Teufel fragt die Oma: "Mütterchen, alles klar?"
"Ich habe, eine letzte Bitte,
das ist so, gute Sitte",
meint die Oma. Der Teufel weiß: "Das ist wahr!"

"Setz´ Dich her zu mir, an den runden Tisch,
und sieh´ mir zu, wie ich diesen Stapel misch´.
Sollte ich gewinnen, mit selbigen Karten,
mußt Du ein Jahr, noch auf mich warten!"
Die Oma wirkt plötzlich - sehr munter und frisch!

Mephisto schwant Böses, was führt die Alte im Schilde?
Beim Blick in die Karten, ist er alsbald im Bilde,
es ist wie damals, vor Jahresfrist,
als ein Kaspar ihn - mit einer List,
über den Tisch zog - und dabei lächelte, milde!

Er schmeißt die Karten weit von sich fort,
und ruft dabei: "Ich gab Dir mein Wort,
doch Du willst mich betrügen,
also wird es sich fügen,
wir reisen sogleich zu paradiesischem Ort!"

Die Oma erschrickt - schreit laut wie am Spieß:
"Du bringst mich hinauf - ins göttliche Paradies?
Muß in der Hölle nicht schmoren,
bin nicht auf ewig verloren?"
Noch zur Stund´ sie die Erde - für immer verließ!

16.6.19 11:23


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