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Dem will er seine Wunder weisen...

Morgen soll die Sonne zurückkehren - soll!? Das Jahr 2019 ist bis jetzt keines, worüber ich mich als Fotograf und Spaziergänger so richtig freuen könnte. Farbenprächtige Schmetterlinge und Libellen sah ich nur wenige. Noch ein Monat, dann haben wir "Sommer"...

Heute will ich meine dreiteilige "Foto-Reportage" abschließen und mit einem Motiv beginnen, welches mir bisher noch nicht unter kam - der "Jasminblütige Nachtschatten".



Die Namenssuche blieb erfolglos, da diese Blüte aber meinem Auge schmeichelte, darf sie jetzt und hier auch erscheinen. ;-)



Eigentlich wollte ich diese glockenförmigen Blüten einfach nur "Fingerhut" nennen, doch das wäre wohl nicht korrekt gewesen. Es dürfte sich hier vielmehr um das "Spanische Hasenglöckchen" handeln. ;-)



Immer wieder sehe ich derzeit Lauch- bzw. Zwiebelblüten. Manche eher klein und zierlich, andere groß und kugelig. Dieser Vertreter hier gehört zum "Mittelmaß". ;-)



Etwas versteckt vor einem alten Haus, im Halbschatten, fand ich einen rotweiß-blühenden Strauch. Sein Name: "Weigelie bzw. Weigela".





Zum Ausklang ein "das Ende" symbolisierendes Foto - die letzte Chance des Löwenzahns, sich fortzupflanzen. ;-)



22.5.19 07:30


...den schickt er in die weite Welt!

Wir waren beim "Gemeinen Lein" stehen geblieben und fahren fort mit der "geballten Kraft" - der "Pfingstrose". Diese hier schien einen besonderen Saft abzusondern, die Ameisen zeigten sich ganz begeistert.



In einem tiefen Violett stand der "Salbei" auf der Wiese. Ein älteres Ehepaar ließ sich nicht dabei stören, ihn "einzusammeln". Im Vorbeigehen hüstelte ich ein wenig und setzte ein breites Grinsen auf. Zumindest "er" schien mich nicht verstanden zu haben. ;-) Wie ihr es kennt, bekommt ihr von mir den "detaillierten Blick".



Bevor wir uns nun den Insekten zuwenden, will ich euch die "Ackerwitwen-Blume" vorstellen, alias "Nähkisselchen". Ich kann wirklich nichts für die zum Teil sehr phantasievollen Namen der Pflanzen. ;-)



Wenn die "hohe Zeit" der "Grashüpfer" gekommen ist, dann springt beim Lauf über die Wiese ständig einer von ihnen auf, der sich bedroht fühlt und deshalb lieber die Flucht ergreift. Bei diesen unkontrollierbaren Sprüngen landet der Eine oder Andere schon mal auf einer Blüte, ob das nun die Lupine...





...oder der Löwenzahn ist.



Schon als Kind mochte ich die "Grashüpfer" und versuchte, sie an den langen Hinterbeinen zu fangen. Zugegeben, sie glotzen ein wenig doof, aber beim Sprung ins Ungewisse ist ein kleines Gehirn vielleicht von Vorteil ;-).

Und während ich so in der Wiese saß, sah ich ihn - den goldfarbenen "Bodenkäfer". Ein großer Kerl, der sich tot stellte, als ich mich ihm näherte. Mit knapp 2 cm Körperlänge der seit Langem größte Käfer, den ich zu Gesicht bekam. Die Körper-Unterseite ist vollkommen schwarz. Sieht er nicht gefährlich aus? ;-)



Wer vor Jahresfrist schon dabei war und sich meine Fotos ansah, der kennt die "Blauflügel-Prachtlibelle" und weiß vielleicht sogar, daß sich das Weibchen dieser Kleinlibelle in einem metallischen Bronze-Ton zeigt. Wieder einmal war es die letzte Wiese an der "Schafschwemme", wo sie ihr erstes "Stelldichein" gab. Von den Kleinlibellen ist die "Blauflügel-Prachtlibelle" eine der größten.

Es begann wieder die "alte Routine"... vorsichtig annähern, ihre Akzeptanz erreichen und dann fotografieren, was das Zeug hält. ;-)







Noch bin ich nicht am Ende, mit meinem Sonntags-Spaziergang. ;-)

21.5.19 06:06


Wem Gott will rechte Gunst erweisen... ;-)

Am gestrigen Sonntag war ich sehr früh unterwegs. Endlich wollte ich mal wieder das Licht der Morgensonne für meine Fotos "einfangen". Es war toll - ich hoffe, ihr könnt es gleich sehen. Nach einigen Stunden der Internet-Recherche bin ich jetzt in der Lage, den meisten Pflanzen einen Namen zuzuordnen, mache dabei hoffentlich keine Fehler ;-) und beginne nun mit meiner "Foto-Reportage".

Zunächst traf ich im "Amtsgartenweg" auf einen gesprächigen Herrn, der mir alles über "Irische Wolfshunde" erzählte. Sein eigener zog mächtig an der Leine, obwohl der riesige Hund - laut Aussage seines Herrchens - über einen ruhigen und ausgeglichenen Charakter verfügt. Mir fielen dabei die kugeligen, gelb-orangen Heckenblüten ins Auge.

"Gefüllte Kerrie", "Pleniflora", "Ranunkelstrauch", "Japanisches Goldröschen" - keine Ahnung welcher Name der Zutreffendste ist. Vielleicht wisst ihr mehr - oder ihr sucht euch einfach eine Bezeichnung aus. ;-)



Auf dem Weg zu meinem Ausgangspunkt, dem "Amtsgartenweg", fuhr ich an der "Spitalkirche" vorbei. Dort standen, vor geöffneten Türen, einige wartende Menschen. Ach ja, schoß es mir durch den Kopf, heute ist ja meine "Goldene Konfirmation". Ich hatte mich entschlossen, dieser "Feierlichkeit" fernzubleiben, obwohl das Dekanat ein nettes Einladungs-Schreiben verfasste, geschmückt mit Fotos, die ich "der Kirche" gerne überlassen hatte. Ich bin eben nicht immer ein hoffnungsloser, sturer "Ignorant". ;-)

Hier ist es - mein erstes Maiglöckchen des Jahres!



Farblich dazu passend die "Vielblütige Weißwurz".



Nicht der Farbe, aber dem Namen nach passt jetzt die "Echte Nelkenwurz". Zunächst sehen wir die kleine, knospende Blüte, dann die offene.





Wiegesagt, es ist Sonntag-Morgen, die Sonne scheint - immer wärmer werdend - vom wolkenlosen Himmel und ich weiß gar nicht, wo ich zuerst hinsehen soll. Aufgrund der vielen Fotos teile ich meinen Spaziergang in mehrere Etappen auf und schließe heute mit dem "Gemeinen Lein", einer sehr einfachen, durchsichtigen Blume, die am Straßenrand stand und ihr Haupt auf zierlichem Stängel hin und her wiegte.

Von unten, gegen die Sonne...



...und von oben, mit der Sonne.



20.5.19 09:35


Ein bisschen Frieden!

Es wurde schon immer darüber gestritten, was man vom "Eurovision Song Contest" zu halten hat. Nun läuft das Spektakel in einem Land ab, welches von Feinden bedroht wird, in einem Land, welches mit aktuellem Kriegsgeschehen konfrontiert ist.

Die Teilnehmer am "ESC" dürfen sich "politisch" nicht zur Situation äußern. Es geht ums große Geschäft, das niemand verderben darf. Schweigepflicht für die "Protagonisten", die für die einmalige Chance, berühmt zu werden, noch weit mehr tun würden, als ihren Mund zu halten.

Hier ein Auszug aus dem Regelwerk: "Alle teilnehmenden Rundfunkanstalten ... haben dafür Sorge zu tragen, dass Organisationen, Institutionen, politische oder sonstige Anliegen, Unternehmen, Marken, Produkte oder Dienstleistungen während der Veranstaltung weder direkt noch indirekt beworben, herausgestellt oder erwähnt werden. Dies gilt ... für alle offiziellen Einrichtungen und Veranstaltungsorte."

Wenn in der Türkei, oder in Ägypten, deutsche Urlauber in Gefahr geraten könnten, Schaden an Leib und Leben zu nehmen, dann spricht unsere Regierung eine sogenannte "Reisewarnung" aus. Nun zieht der ganze "ESC-Troß" nach Israel, ins Land des "Titelverteidigers". Die Regeln wollen es so - selbst wenn in der unmittelbaren Nachbarschaft der "Islamische Staat" einen erbitterten Krieg gegen die "sündhafte westliche Welt" führte und noch heute in der Lage ist, einen "Terror-Anschlag" durchzuführen.

Es droht aber nicht nur ein Attentat durch den "IS". Der eigentliche Feind Isreals ist in diesen Tagen das Regime im Iran. Dieses könnte von Syrien aus Bomben nach Israel "werfen". Das Gleiche droht aus dem "Gaza-Streifen", wo der Verbündete des iranischen Mullah-Regimes, die "Hisbollah", einen Angriff starten könnte.

Die "äußere Situation" ist also eine nicht ganz ungefährliche, um es vorsichtig auszudrücken. Morgen werden wir mehr wissen und können nur hoffen, daß heute Abend nichts Schlimmes passieren wird. Auch "Madonna" scheut die "Höhle des Löwen" nicht und wagt es zu träumen - nach dem offiziellen Motto der Veranstaltung.

Wichtig zu wissen ist auch Folgendes: Über 4000 Gebäude im deutschen "Bauhaus-Stil" machen Tel Aviv zur "Weißen Stadt" und begründen ein "Unesco-Weltkultur-Erbe". Heimkehrende Juden bauten in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts, zum Teil mit deutschem Baumaterial, diese einzigartige "Kulisse". Tel Aviv wuchs in diesen Jahren von einer Kleinstadt zu einem wichtigen Zentrum Israels.

Über die musikalischen Leistungen der ESC-Teilnehmer will ich vorsichtige Zurückhaltung üben. Vollständig gehört habe ich nur den deutschen Beitrag. Auch ein Interview mit den beiden Sängerinnen, die sich "Sisters" nennen und den Titel "Sister" singen. Oder umgekehrt?

Meine Vorurteile sind dadurch nicht geringer geworden. So wage ich vorherzusagen, daß der deutsche Beitrag - wieder einmal - ganz weit hinten rangieren wird. Aber das ist ja nun wirklich so was von egal... Hauptsache - es bleibt bei mehr als einem bisschen Frieden! ;-)

18.5.19 07:39


Der Blick für das Detail!

Als ich heute morgen um 2.30 Uhr das Sofa mit dem Bett tauschte, stand der sehr hell leuchtende Mond knapp über der Scheune des Nachbarn. Etwa an der Stelle, wo sich an einem Sommerabend die Sonne langsam zum Horizont neigt. Verschlafen schloß ich schnell das Fenster - es war bitterkalt.

Nach drei Stunden erwachte ich wieder. Ich glaube, der Spitz-Paprika war schlecht. ;-) Um meine Innereien wieder "einzurenken", machte ich mir erst einmal Kaffee und fing an, meine gestrigen Fotos zu bearbeiten. Es war ein ungewöhnlicher Tag. Am Nachmittag entschloß sich die Wolkendecke, standhaft zu bleiben. Ich legte die Kamera beiseite und unterhielt mich mit einem Schuljungen, der am Fischweiher mit Netz und Eimer Kaulquappen fing.

Wenn etwas "schwarz" ist, dann sind es Kaulquappen. ;-)



Hier ein Blick in den kleinen "Kescher" des Jungen. In meiner Gegend heißt das Fangnetz "Käscher". ;-)



Nach kurzer Zeit wußte ich, daß ich es mit einem "aufgeweckten" Fünft-Klässler zu tun hatte, der unumwunden bekundete, wäre er nicht so faul, hätte er auch im Gymnasium keine Probleme. Aber ihm reiche die Realschule vollkommen. ;-)

Diese Fliege hat Anderes, bzw. nichts im Kopf. Als ich sie fotografierte, schien die Sonne noch, was auch für die weiteren Fotos gilt.



Ich merkte schnell, an diesem Nachmittag muß ich "kleine Brötchen backen" - also Zeit für Experimente. ;-)

Die "Kriechende Hauhechel" lag vereinzelt, als sehr kleines "Blümchen" in der Wiese. Als ich sie pflückte und auf dem Holzstapel so positionierte, daß ich sie gut fotografieren konnte, zeigte sie mir ihre ganze Größe. ;-)



"Hauhechel" oder "Heuhechel", egal, ich fand noch 50 andere Namen für diese kleine, zarte Blüte, welche zu den Hülsenfrüchten gehört. Mir wurde nicht ganz klar, was nun oben und unten ist. ;-)



Einfacher ist das beim Wiesenklee. Seine Blüte ist wesentlich größer und er hält seinen Stängel aufrecht und gerade.



Weil wir schon dabei sind - der "Mittlere Wegerich" überragt, kerzengerade gewachsen, die meisten Wiesenblumen.



Nun wird es wieder kleiner und zarter. Ich zeige euch das "Gänseblümchen" aus zwei Blickwinkeln. Um einen Vergleich zu haben - es ist mit einem Durchmesser von ca. 3 mm etwas größer als die "Hauhechel".





Zum Schluß darf sich heute der "Kriechende Günsel" noch einmal vorstellen. Ich denke, es lohnt sich, einmal genau hinzusehen. Schöne Farben und Formen...



...und das Aussehen einer einzelnen Blüte...



...hat nichts mehr mit dem Gesamt-Eindruck der Pflanze zu tun.



16.5.19 07:52


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